Qonto vs. Finom: Welches Geschäftskonto ist besser?
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Zwei der beliebtesten Geschäftskonten für Selbstständige, direkt gegenübergestellt. Beide starten mit einem 0-€-Tarif; der Unterschied entscheidet sich bei Buchungskosten, Buchhaltung und Bargeld. Kurzfassung: Finom ist für Solo-Selbstständige mit wenigen bis mittleren Buchungen oft günstiger, Qonto spielt seine Stärken bei Teams, DATEV und hohem Transaktionsvolumen aus. Kriterien offengelegt.
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Das Wichtigste in 20 Sekunden
- Günstiger für Solo & Freiberufler: meist Finom, volumenbasierte Buchungskosten, Cashback, Tagesgeld, integrierte Rechnungsstellung.
- Besser für Teams & Steuerberater: meist Qonto, DATEV-Export, mehr Buchhaltungs-Integrationen, mehr inkludierte Karten, Rollen & Rechte.
- Beide kostenlos startbar: je ein 0-€-Tarif, ideal, um Geschäftliches sauber vom Privatkonto zu trennen.
Qonto und Finom im direkten Vergleich
| Kriterium | Qonto | Finom |
|---|---|---|
| 0-€-Einstiegstarif | Ja (Starter) | Ja (Solo) |
| Günstigster Bezahltarif | ab 9 €/Mon. (netto) | ab ~10,71 €/Mon. (brutto, inkl. 1 % Cashback) |
| Inkludierte SEPA-Buchungen | viele inkl., je nach Tarif | bis 200 inkl., danach 1–5 €/Vorgang |
| Buchhaltung / DATEV | Stark, DATEV-Export, viele Integrationen | Rechnungsstellung integriert, weniger Integrationen |
| Bargeld | Abhebung tarifabhängig, teils mit Gebühr | Kostenlose Abhebung in Bezahltarifen |
| Cashback / Tagesgeld | - | Bis 5 % Cashback (tarifabh.), Tagesgeld |
| Team & Rollen | Stark, Team-Tarife, Rechteverwaltung | Eher auf Solo/kleine Teams ausgelegt |
| Ideal für | Teams, GmbH/UG, viele Buchungen, DATEV | Solo, Freiberufler, Rechnung + Cashback |
Preise und Konditionen ändern sich, maßgeblich ist stets die Anbieterseite. Stand 07/2026, ohne Gewähr.
Zwei Fintechs, ein Unterschied: Cashback gegen Team-Struktur
Das ist das engste der vier Duelle, beide sind digitale Anbieter mit deutscher IBAN, 0-Euro-Einstieg und Buchhaltungsanbindung. Umso wichtiger ist, worin sie sich wirklich unterscheiden.
Finom setzt auf Rechnungen und Cashback. Das Rechnungstool ist integriert, und in den Bezahltarifen gibt es Cashback auf Kartenzahlungen. Für Solo-Selbstständige mit regelmäßigem Kartenumsatz kann das den Monatspreis rechnerisch aufwiegen. Der Einstieg heißt Solo-Tarif und ist entsprechend zugeschnitten.
Qonto setzt auf Struktur. Mehrere Nutzer mit abgestuften Rechten, Unterkonten, Freigabeprozesse, Kapitalgesellschaften ab Werk. Das zahlt sich aus, sobald mehr als eine Person auf das Konto schaut, und ist überflüssig, solange du allein arbeitest.
Beide haben denselben blinden Fleck: Bargeldeinzahlung. Wer Bareinnahmen hat, ist bei keinem der beiden richtig, dann führt der Weg zu einer Bank mit Filialnetz, siehe Qonto gegen FYRST.
Die Entscheidungsregel: Solo, viele Rechnungen, spürbarer Kartenumsatz, dann ist Finom die naheliegende Wahl. Team, Unterkonten oder Kapitalgesellschaft geplant, dann Qonto. Bei ähnlichen Grundpreisen entscheidet nicht der Monatspreis, sondern welche der beiden Strukturen zu deinem nächsten Jahr passt, ein Kontowechsel im laufenden Betrieb kostet mehr Zeit als die Differenz.
Konditionen ändern sich; maßgeblich ist die Anbieterseite. Stand 07/2026, geprüft für den Geschäftskonto-Vergleich.
Welches Konto passt zu dir?
Nimm Finom, wenn …
… du Solo-Selbstständige:r oder Freiberufler:in bist, monatlich eher wenige bis mittlere Buchungen hast, Wert auf integrierte Rechnungsstellung, Cashback und kostenlose Bargeldabhebung legst. Für viele Einzelkämpfer:innen ist Finom bei den laufenden Kosten die günstigere Wahl.
Nimm Qonto, wenn …
… du im Team arbeitest, eine GmbH/UG führst, viele Transaktionen abwickelst oder eng mit dem Steuerberater über DATEV zusammenarbeitest. Qonto bietet mehr Buchhaltungs-Integrationen, mehr inkludierte Karten und eine ausgereifte Rechte-/Rollenverwaltung.
Häufige Fragen
Kann ich bei Qonto oder Finom Bargeld einzahlen?
Beide sind digitale Anbieter ohne Filialnetz, eine Bargeldeinzahlung ist bei beiden nicht vorgesehen. Wer Bareinnahmen hat, sollte eine Bank mit Filial- oder Automatennetz wählen, siehe Qonto gegen FYRST.
Lohnt sich das Finom-Cashback?
Nur bei spürbarem Kartenumsatz und nur in den Bezahltarifen. Rechne den erwarteten Monatsumsatz gegen die Grundgebühr, sonst zahlst du für eine Rückvergütung, die du nie erreichst. Der Kostenrechner hilft beim Durchrechnen.
Was, wenn ich später eine GmbH gründe?
Qonto bedient Kapitalgesellschaften von Haus aus, auch in der Gründungsphase. Prüfe bei jedem Anbieter, ob er ein Konto für die Gesellschaft in Gründung eröffnet, denn das Stammkapital muss vor dem Registereintrag eingezahlt sein.
Ist Qonto oder Finom günstiger?
Für Solo-Selbstständige mit wenigen bis mittleren Buchungen ist Finom meist günstiger (volumenbasierte Buchungskosten). Bei vielen Transaktionen, Teams und DATEV-Bedarf liegt Qonto oft vorn. Beide bieten einen 0-€-Einstiegstarif.
Bietet Qonto einen DATEV-Export?
Ja. Qonto hat zahlreiche Buchhaltungs-Integrationen inklusive DATEV-Export und ist für die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater in der Regel stärker aufgestellt als Finom.
Wo ist Finom stärker als Qonto?
Bei kostenlosen Bargeldabhebungen in Bezahltarifen, Tagesgeld, tarifabhängigem Cashback (bis 5 %) und integrierter Rechnungsstellung, attraktiv für Solo-Selbstständige und Freiberufler:innen.
Sind die 0-€-Tarife wirklich kostenlos?
Die Grundgebühr entfällt, aber mit Grenzen, etwa bei der Zahl der Transaktionen oder beim Funktionsumfang. Für Vielnutzer lohnt oft ein Bezahltarif. Aktuelle Konditionen immer direkt beim Anbieter prüfen.
Passend dazu
- Qonto oder N26 Business, die UG-Frage entscheidet, dazu Preise und Cashback im Direktvergleich.
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