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Kreditkarte mit Meilen

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Meilenkarten sind Belohnungskarten, keine Sparkarten: Zwei der drei kosten Geld, die dritte kostet Zinsen. Ob sich das trägt, ist eine Rechenaufgabe, und die geht bei Privatkarten später auf, als die Werbung vermuten lässt. Hier stehen die echten Preise der drei Miles-&-More-Privatkarten, ab wann sich Meilen rechnen und wo die kostenlose Karte ihren Haken hat.

Redaktioneller Überblick, keine Finanzberatung · Stand 07/2026

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Häufige Fragen

Was kosten die Miles-&-More-Kreditkarten für Privatkunden?

Die Gold Credit Card kostet 11,50 Euro im Monat, die Blue Credit Card 5,50 Euro. Die MyFlex Credit Card kostet keinen monatlichen Kartenpreis, ist dafür aber eine Teilzahlungskarte, bei der die Kosten über die Zinsen entstehen. Alle drei sammeln eine Meile je zwei Euro Umsatz. Herausgeber ist die Deutsche Bank AG. Stand Juli 2026, Konditionen vor Abschluss beim Anbieter prüfen.

Ab welchem Umsatz lohnt sich eine Meilenkarte für Privatkunden?

Später als viele denken. Die Privatkarten sammeln nur eine Meile je zwei Euro, also halb so schnell wie die Business-Varianten. Rechnet man vorsichtig mit einem Cent je Meile, deckt erst ein Kartenumsatz von rund 27.600 Euro im Jahr den Preis der Gold, bei der Blue sind es rund 13.200 Euro. Wer die Meilen für Prämienflüge einsetzt, kommt oft auf mehr, wer sie in Sachprämien tauscht, meist auf weniger. Für reine Alltagsausgaben ist eine gebührenfreie Karte ohne Meilen fast immer günstiger.

Ist die kostenlose MyFlex wirklich gratis?

Nein, sie hat nur keinen monatlichen Kartenpreis. Die MyFlex ist eine Teilzahlungskarte: Ohne Eingriff wird nicht der volle Betrag abgebucht, sondern nur eine Mindestrate von zehn Prozent oder fünfzig Euro, und auf den Rest fallen Zinsen an. Wer die Karte nutzt, ohne per Überweisung den vollen Saldo auszugleichen, zahlt also über die Zinsen. Das ist derselbe Mechanismus wie bei anderen Revolving-Karten. Gratis ist die MyFlex nur für den, der jeden Monat alles begleicht.

Verfallen gesammelte Meilen?

Bei diesen Karten laut Anbieter nicht, solange die Karte aktiv ist: Der sogenannte Meilenschutz hält die gesammelten Meilen gültig. Ohne eine solche Karte oder ohne Statusmeilen verfallen Miles-&-More-Meilen dagegen nach den allgemeinen Programmregeln. Wer viele Meilen hortet und die Karte kündigt, sollte deshalb vorher wissen, was mit dem Guthaben passiert.

Privatkarte oder Business-Karte?

Das hängt davon ab, worüber du zahlst. Die Business-Karten sammeln doppelt so schnell (eine Meile je Euro) und trennen private von geschäftlichen Ausgaben, sind also für Selbstständige die bessere Wahl. Die Privatkarten passen für private Ausgaben und Reisen. Wer selbstständig ist, findet die Firmenvarianten in unserem Ratgeber zur Firmenkreditkarte.

Stand 07/2026. Alle Preise und Leistungsangaben stammen vom Anbieter, abgerufen am 22.07.2026, und können sich ändern; maßgeblich sind die Produktbeschreibung, das Preis- und Leistungsverzeichnis und die Aktionsbedingungen der Deutsche Bank AG. Die Rechnung zum Meilenwert ist eine eigene Überschlagsrechnung mit offengelegter Annahme. Die MyFlex verfügt über eine Teilzahlungsfunktion; den Sollzins nennen wir hier nicht, weil dafür ein repräsentatives Beispiel nach § 6a PAngV erforderlich wäre, das der Anbieter an dieser Stelle nicht ausweist. Dieser Ratgeber ist eine redaktionelle Orientierung und keine Finanzberatung. Mit „Anzeige“ markierte Links sind Werbelinks: Bei einem Abschluss über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.

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