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Girokonto bei einer Genossenschaftsbank

Enthält Anzeigen. Mehr zur Transparenz

Direktbanken werben mit 0 €, Filialbanken verlangen 5 bis 10 € im Monat. Die interessante Frage ist deshalb nicht, was billiger ist, sondern wofür man bei einer Filialbank eigentlich bezahlt. Hier stehen die echten Preise einer Genossenschaftsbank, was die Mitgliedschaft daran ändert und wann sich das trägt.

Redaktioneller Überblick, keine Finanzberatung · Stand 07/2026

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Hinweis vorab: Der Link führt auf eine Übergangsseite der Bank („Wir sind umgezogen"). Von dort geht es mit einem Klick auf „Girokonto eröffnen" weiter zur Kontoübersicht.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Girokonto bei einer Genossenschaftsbank?

Bei der VR-Bank in Nordhessen Westthüringen kostet das Vollpaket VR-GiroFlat 9,50 Euro im Monat, das abgespeckte VR-GiroFlex 5,00 Euro. Mitglieder zahlen 7,50 beziehungsweise 3,00 Euro. Kostenlos ist nur das PrimaGiro Jugendkonto. Beim GiroFlex kostet die girocard zusätzlich 12,00 Euro, und Dispokredit, Papierauszüge sowie beleghafte Buchungen gibt es dort nicht. Stand Juli 2026, Konditionen vor Abschluss beim Anbieter prüfen.

Lohnt sich die Mitgliedschaft in der Genossenschaft?

Rechnerisch spart die Mitgliedschaft beim Konto 2,00 Euro im Monat, also 24 Euro im Jahr, und zwar in beiden Erwachsenentarifen. Dazu kommt laut Bank in der Regel einmal jährlich eine Dividende auf die gezeichneten Anteile. Der Anteil selbst ist kein Geschenk, sondern eine Einlage in die Genossenschaft, die du beim Austritt nach den Fristen der Satzung zurückbekommst. Ob sich das trägt, hängt davon ab, wie hoch Anteil und Dividende in deinem Fall ausfallen. Frag beide Zahlen vor dem Beitritt ab.

Warum sollte ich zahlen, wenn es kostenlose Konten gibt?

Weil du etwas anderes bekommst. Kostenlose Direktbankkonten sind reine Onlineprodukte, oft an Bedingungen wie einen Mindestgeldeingang geknüpft. Eine Genossenschaftsbank bietet Filialen, persönliche Beratung, beleghafte Buchungen und Papierauszüge, dazu die Mitgliedschaft mit Stimmrecht und Dividende. Wer all das nie nutzt, zahlt bei der Filialbank für Leistungen, die er nicht braucht. Wer Wert auf einen Ansprechpartner vor Ort legt, bekommt für 5,00 bis 9,50 Euro im Monat genau das.

Wie ist mein Geld bei einer Genossenschaftsbank geschützt?

Über die Institutssicherung. Die Bank weist in ihrem Impressum aus, dass sie der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und zusätzlich der freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen ist. Institutssicherung bedeutet, dass das System die Bank selbst stützen soll, bevor überhaupt ein Entschädigungsfall eintritt. Beaufsichtigt wird die Bank von der BaFin.

Was kostet der Dispo?

Der eingeräumte Dispokredit kostet 7,385 Prozent im Jahr, eine geduldete Überziehung darüber hinaus 12,385 Prozent. Das gilt bei dieser Bank für alle Kontomodelle. Zum Vergleich: Wer 2.000 Euro ein Jahr lang im Dispo stehen lässt, zahlt rund 148 Euro Zinsen, also deutlich mehr als die Kontoführung selbst. Die Bank weist selbst darauf hin, dass ein Ratenkredit bei längerer Nutzung günstiger ist.

Stand 07/2026. Alle Preise und Leistungsangaben stammen von der VR-Bank in Nordhessen Westthüringen eG, abgerufen am 21.07.2026, und können sich ändern; maßgeblich sind das Preis- und Leistungsverzeichnis und die Vertragsunterlagen der Bank. Die Angaben zur Sicherung stammen aus deren Impressum. Die Dispo-Rechnung ist eine eigene Überschlagsrechnung ohne unterjährige Verrechnung. Dieser Überblick ist eine redaktionelle Orientierung und keine Finanzberatung. Mit „Anzeige“ markierte Links sind Werbelinks: Bei einer Kontoeröffnung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich an den Konditionen nichts.

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