Kostenloses Girokonto: was bei DKB und 1822direkt wirklich kostenlos ist
Enthält Anzeigen. Mehr zur Transparenz
Das Girokonto der DKB ist kostenlos, aber „kostenlos“ hat hier zwei Stufen, und die Werbung wirft sie zusammen. Die Kontoführung ist frei ab 700 € Geldeingang im Monat oder für alle unter 28. Das weltweit kostenlose Bezahlen und Abheben hängt dagegen am Aktivstatus, den es erst nach drei Monaten in Folge mit 700 € gibt. Wer keine der beiden Bedingungen erfüllt, zahlt 4,50 € im Monat und 2,20 % auf jeden Umsatz in Fremdwährung. Hier stehen alle Zahlen aus dem Preisverzeichnis.
Redaktioneller Überblick, keine Finanzberatung · Stand 07/2026
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Das Wichtigste in sieben Sätzen
- Die dritte Antwort kommt ohne Bedingung: Das Commerzbank GiroKonto kostet immer 4,90 €, verlangt dafür aber keinen Geldeingang. Für junge Leute ist das StartKonto von 7 bis 27 Jahren kostenlos.
- Zweiter Anbieter, fast gleiche Regel: Das GiroDirekt der 1822direkt ist ebenfalls ab 700 € Geldeingang kostenlos, die Altersgrenze liegt aber bei 30 statt 28.
- Konto 0 € bei 700 € Geldeingang im Monat oder unter 28 Jahren, sonst 4,50 € im Monat.
- Der Aktivstatus ist etwas anderes als die Gebührenfreiheit: drei Monate in Folge 700 € Eingang, Neukunden bekommen ihn drei Monate geschenkt.
- Die Gratiskarte ist eine Debitkarte, keine Kreditkarte. Die echte Visa Kreditkarte kostet 2,49 € im Monat.
- Ohne Aktivstatus kosten Fremdwährungsumsätze 2,20 %, ab rund 1.360 € im Jahr ist die Kreditkarte dann billiger als die Gratis-Debitkarte.
- Die geduldete Überziehung kostet nicht mehr als der Dispo (beides 8,51 %, mit Aktivstatus 7,91 %). Das ist ungewöhnlich und ein echter Vorteil.
Die zwei Stufen von „kostenlos“
Die erste Stufe entscheidet, ob du Kontoführungsgebühr zahlst. Die zweite entscheidet, was deine Karte im Ausland kostet. Beide hängen an 700 € Geldeingang, aber sie greifen unterschiedlich: Die Gebührenfreiheit gilt sofort, den Aktivstatus musst du dir über drei Monate verdienen.
| Leistung | Mit Aktivstatus | Ohne Aktivstatus |
|---|---|---|
| Kontoführung Erstkonto | 0,00 € | 4,50 € im Monat (unter 28 Jahren: 0,00 €) |
| Kontoführung Zusatzkonto | 2,50 € im Monat | 2,50 € im Monat |
| Visa Debitkarte | inklusive | inklusive |
| Bezahlen und Abheben in Euro | kostenlos | kostenlos |
| Bezahlen und Abheben in Fremdwährung | kostenlos | 2,20 % vom Umsatz |
| Notfallpaket bei Kartenverlust im Ausland | inklusive | Notfallkarte 180 €, Notfallbargeld 150 € |
| Dispozins | 7,91 % p. a. variabel | 8,51 % p. a. variabel |
Achte auf die Spalte ganz rechts. Sie ist der Normalfall für alle, die das Konto als Zweitkonto führen, in Elternzeit sind, selbstständig unregelmäßig Geld bekommen oder gerade die Probezeit hinter sich haben. Für sie ist das „kostenlose Konto“ ein Konto für 54 € im Jahr, bei dem außerdem jede Urlaubszahlung 2,20 % kostet. Direkt zum DKB Girokonto (Anzeige) oder erst weiterlesen, für wen sich das rechnet.
Was nicht als Geldeingang zählt
Die 700 € dürfen aus mehreren Beträgen bestehen, entscheidend ist die Monatssumme. Nicht mitgezählt werden laut DKB unter anderem Wertpapierumsätze, Zinsgutschriften, Stornobuchungen, Rückbuchungen von Guthaben, Rücküberweisungen, Rücklastschriften und Rückschecks sowie Auszahlungen aus Darlehen und Sparprodukten, die du bei der DKB selbst hast. Der naheliegende Weg, sich die Summe monatlich vom eigenen DKB-Tagesgeld zu überweisen, funktioniert also nicht. Eine Überweisung von einem Konto bei einer anderen Bank ist dagegen ein normaler Geldeingang. Geprüft wird monatlich, immer über die vergangenen drei Monate; eine Statusänderung wirkt spätestens am dritten Bankarbeitstag eines Monats.
Die kostenlose Karte ist eine Debitkarte Anzeige
Zum Konto gehört eine Visa Debitkarte: Jede Zahlung wird sofort vom Girokonto abgebucht, es gibt keinen Kreditrahmen. Die Visa Kreditkarte, bei der die Umsätze gesammelt und einmal im Monat abgebucht werden, ist ein kostenpflichtiges Extra. Das ist mehr als eine Begriffsfrage: Debitkarten werden nicht überall wie Kreditkarten akzeptiert, vor allem bei Mietwagen-Kautionen und in manchen Hotels.
| Karte | Preis | im Jahr | Fremdwährung |
|---|---|---|---|
| Visa Debitkarte (zum Konto) | 0,00 € | 0,00 € | kostenlos nur mit Aktivstatus, sonst 2,20 % |
| Visa Kreditkarte (optional) | 2,49 € im Monat | 29,88 € | kostenlos, auch ohne Aktivstatus |
| Girokarte / girocard (optional) | 0,99 € im Monat | 11,88 € | 2,20 % |
Der Rechentipp, den kein Werbetext nennt
Im Preis- und Leistungsverzeichnis hat die Visa Kreditkarte nur eine einzige Preisspalte. Sie ist also unabhängig vom Aktivstatus, und Zahlungen wie Automatenabhebungen sind in jeder Währung „kostenlos seitens der DKB AG“. Wer keinen Aktivstatus hat, aber im Ausland zahlt, fährt mit der 2,49-€-Karte deshalb günstiger als mit der kostenlosen Debitkarte. Der Umschlagpunkt liegt bei rund 1.360 € Fremdwährungsumsatz im Jahr (29,88 € Jahresentgelt geteilt durch 2,20 %, unsere eigene Rechnung). Mit Aktivstatus brauchst du die Karte dafür nicht, dann bleiben nur der Akzeptanzvorteil und das inklusive Notfallpaket.
Drei Grenzen, die im Alltag auffallen und in keiner Featureliste stehen:
- Mindestabhebebetrag 50,00 € an Geldautomaten, für Visa Debit- und Visa Kreditkarte. Kleine Beträge zieht man also nicht am Automaten.
- Am Bankschalter kostet die Visa Kreditkarte 3,00 % des Betrags, mindestens 5,00 €, kostenlos ist nur der Automat.
- Die Girokarte an fremden Automaten kostet 1,00 % des Betrags, mindestens 10,00 €. Wer sie mitbestellt, sollte sie nicht zum Abheben benutzen.
Auch das Einzahlen ist nicht gratis, obwohl es in der Leistungsliste steht: Bargeldeinzahlung am eigenen Automaten kostet 1,5 % des Betrags (mindestens 2,50 €, höchstens 15,00 €), „Cash im Shop“ im Einzelhandel 1,5 % des Betrags.
Der Dispo: einmal wirklich fair gerechnet
Bei den meisten Banken ist die geduldete Überziehung, also alles jenseits des eingeräumten Rahmens, deutlich teurer als der Dispo selbst. Bei der DKB ist sie gleich teuer. Das ist eine der wenigen Stellen, an der ein Anbieter besser ist, als es sein Werbetext behauptet.
| Dauerhaft im Minus | ohne Aktivstatus (8,51 %) | mit Aktivstatus (7,91 %) |
|---|---|---|
| 500 € | rund 43 € im Jahr | rund 40 € im Jahr |
| 1.000 € | rund 85 € im Jahr | rund 79 € im Jahr |
| 2.000 € | rund 170 € im Jahr | rund 158 € im Jahr |
Eigene Überschlagsrechnung mit den genannten Sollzinssätzen, ohne unterjährige Verrechnung. Auch hier gilt: Wer dauerhaft 2.000 € im Minus steht, zahlt dafür mehr als das Dreifache der Kontoführungsgebühr, die er sich mit dem Kontowechsel spart. Ein Ratenkredit ist bei längerer Nutzung fast immer günstiger als ein Dispo.
Pflichtangaben zum Dispositionskredit
Kreditgeberin: Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft, Taubenstraße 7–9, 10117 Berlin. Kreditart: eingeräumte Überziehungsmöglichkeit auf dem Girokonto (Dispositionskredit), unbefristetes Allgemein-Verbraucherdarlehen im Sinne des § 491 Abs. 2 BGB. Sollzinssatz: veränderlich, zurzeit 8,51 % p. a. als Standardleistung und 7,91 % p. a. für Aktivkunden. Effektiver Jahreszins: entspricht dem jeweiligen Sollzinssatz, weil laut Bank „sonstige Kosten im Zusammenhang mit dem Dispositionskredit nicht anfallen“. Nettodarlehensbetrag: bei Kontoeröffnung höchstens 1.000 €. Zinsanpassung: gekoppelt an den Zwölf-Monats-EURIBOR, Prüftag jährlich der 15. September, Wirkung zum folgenden Quartalsbeginn. Sollzinsen werden zum Rechnungsabschluss am Ende des Kalenderquartals fällig. Quelle: „Europäische Verbraucherkreditinformationen bei Überziehungskrediten“ der DKB AG, Stand Juli 2026.
Kreditgeberin: 1822direkt Gesellschaft der Frankfurter Sparkasse mbH, Friesstraße 20, 60388 Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt HRB 41799). Kreditart: eingeräumte Überziehungsmöglichkeit auf dem Girokonto (Dispositionskredit), unbefristetes Allgemein-Verbraucherdarlehen im Sinne des § 491 Abs. 2 BGB. Sollzinssatz: veränderlich, zurzeit 9,65 % p. a., nach Angabe der Bank gültig seit dem 01.08.2025 und in gleicher Höhe für die geduldete Überziehung. Voraussetzung: Der Dispokredit kann nach drei eingegangenen Gehaltszahlungen beantragt werden, die Höhe richtet sich nach deren Höhe; einen festen Nettodarlehensbetrag nennt die Bank dafür nicht. Effektiven Jahreszins und weitere Entgelte entnimm dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Bank, das auch das Zinsanpassungsverfahren beschreibt; wir geben hier nur die veröffentlichten Angaben wieder. Quelle: Produktseite Girokonto der 1822direkt, abgerufen am 02.08.2026.
Wie das Geld gesichert ist
Die Deutsche Kreditbank AG ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin und laut eigenem Impressum ein Unternehmen der BayernLB. Für die Zulassung ist die Europäische Zentralbank zuständig, für den Verbraucherschutz die BaFin. Beim Einlagenschutz sind es zwei Ebenen:
- Gesetzlich: die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), 100.000 € je Kundin und Kunde.
- Zusätzlich freiwillig: der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, der Einlagen oberhalb der gesetzlichen Grenze schützt. Die Bank weist selbst darauf hin, dass darauf kein Rechtsanspruch besteht und Leistungen nur im Rahmen des Fondsvolumens erfolgen.
Damit ist die Zuständigkeit im Ernstfall deutsch. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Bei manchen Zinsangeboten liegt sie im Herkunftsland der Bank, wie unser Vergleich von Tagesgeld und Festgeld zeigt.
Für wen sich das rechnet Anzeige
Klar ja, wenn:
- Du ein Gehalt oder eine andere regelmäßige Zahlung ab 700 € hierher legen kannst. Dann ist das Konto dauerhaft 0 €, und nach drei Monaten zahlst du auch im Ausland nichts.
- Du unter 28 bist. Dann ist die Kontoführung ohne jede Bedingung frei.
- Du rein digital bankst und keine Filiale brauchst.
Genau nachrechnen, wenn:
- Du es als Zweit- oder Haushaltskonto ohne eigenen Geldeingang führen willst: 4,50 € im Monat als Erstkonto, 2,50 € als Zusatzkonto neben einem bestehenden DKB-Konto.
- Du viel in Fremdwährung zahlst, aber keinen Aktivstatus erreichst. Dann gehört die Visa Kreditkarte für 2,49 € dazu, siehe die Rechnung oben.
- Du häufig kleine Beträge abhebst: unter 50 € geht am Automaten gar nicht.
Auch als Gemeinschaftskonto
Die DKB bietet dasselbe Konto als Gemeinschaftskonto mit zwei Visa Debitkarten an, zu denselben Bedingungen: gebührenfrei ab 700 € Geldeingang im Monat. Für Paare, die gemeinsame Ausgaben trennen wollen, ist das die naheliegendere Variante als ein zweites Einzelkonto, das ohne eigenen Geldeingang 4,50 € kosten würde.
Und der ehrliche Gegenpunkt: Wer eine Filiale und einen Ansprechpartner vor Ort will, ist hier falsch. Was das anderswo kostet und was man dafür bekommt, steht in unserem Vergleich Girokonto bei einer Genossenschaftsbank. Dort liegt die Kontoführung bei 5,00 bis 9,50 € im Monat, dafür gibt es Beratung, beleghafte Buchungen und eine Mitgliedschaft.
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Die zweite Option: 1822direkt GiroDirekt Anzeige
Das GiroDirekt der 1822direkt, der Direktbank der Frankfurter Sparkasse, ist fast nach demselben Muster gebaut wie das DKB-Konto. Die Schwelle ist sogar identisch: 0 € Kontoführung ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst 4,90 € im Monat. Damit lohnt der direkte Vergleich, denn die Unterschiede liegen genau in den Punkten, um die es auf dieser Seite geht.
| Merkmal | DKB Anzeige | 1822direkt Anzeige |
|---|---|---|
| Kostenlos ab | 700 € Geldeingang im Monat | 700 € Geldeingang im Monat |
| Kostenlos nach Alter | unter 28 | unter 30 |
| Sonst | 4,50 € im Monat | 4,90 € im Monat |
| Karte inklusive | Visa Debitkarte | girocard mit V PAY (Sparkassen-Card) |
| Echte Kreditkarte | kostenpflichtiges Extra | Visa Classic 36 € / Gold 72 € im Jahr, 1. Jahr frei, nur mit Konto |
| Bargeld | über die Visa Debitkarte | rund 21.000 Sparkassen-Automaten, Visa ab 50 € |
| Dispozins | 8,51 % bzw. 7,91 % mit Aktivstatus | 9,65 % (seit 01.08.2025, variabel) |
| Einlagenschutz | Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) | Institutssicherung der Sparkassen-Finanzgruppe |
Wo die 1822direkt vorn liegt: bei der Altersgrenze und beim Bargeld. Wer 28 oder 29 ist, bekommt hier noch das bedingungslos kostenlose Konto, bei der DKB nicht mehr. Und die Konto-Variante für unter 30-Jährige (Anzeige) verlangt keinen Geldeingang, was für Studierende und Azubis der eigentliche Punkt ist. Beim Bargeld ist das Sparkassen-Automatennetz das dichteste in Deutschland.
Wo die DKB vorn liegt: beim Dispo und im Ausland. 9,65 % gegen 8,51 % sind bei 1.000 € Dauerminus rund 11 € Unterschied im Jahr, mit DKB-Aktivstatus fast 18 €. Und die girocard mit V PAY ist im Euroraum stark, außerhalb davon aber schwächer als eine Visa-Karte: Bei Abhebungen in fremder Währung können Umrechnungsentgelte anfallen, und Entgelte fremder Automatenbetreiber erstattet die 1822direkt ausdrücklich nicht.
Der Punkt, der die Entscheidung vorwegnimmt: Für Eröffnung und Führung des Kontos ist bei der 1822direkt laut Anbieter ein Smartphone zwingend erforderlich, zusammen mit einer gültigen Mobilfunknummer. Wer keines nutzen will, muss nicht weiterlesen.
Was die Institutssicherung der Sparkassen von der Entschädigungseinrichtung unterscheidet und welche Produkte die Bank sonst hat, steht im Porträt der 1822direkt.
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Die dritte Antwort: gar keine Bedingung, dafür immer 4,90 € Anzeige
Beide Konten oben sind kostenlos, wenn du eine Bedingung erfüllst: 700 € Geldeingang im Monat oder ein Alter unter 28 beziehungsweise 30. Genau daran scheitern die Leute, für die es am meisten zählt, nämlich alle mit schwankenden oder kleinen Einnahmen. Die Commerzbank löst das anders herum.
Ihr GiroKonto kostet 4,90 € im Monat, die ersten drei Monate gar nichts. Dafür gibt es nach Anbieterangabe keine erforderlichen Gehaltseingänge und keine Bedingungen. Das ist teurer als die 0 € der beiden anderen, aber billiger als deren Strafpreis: Wer die 700 € verfehlt, zahlt bei der DKB 4,50 € und bei der 1822direkt 4,90 €, also praktisch dasselbe, nur mit dem Unterschied, dass er jeden Monat neu zittert, ob er die Schwelle diesmal reißt.
Der Rechentipp für unregelmäßige Einnahmen: Vergleiche nicht 0 € gegen 4,90 €, sondern deinen wahrscheinlichen Jahrespreis. Wer die Schwelle in vier von zwölf Monaten reißt, zahlt bei der DKB rund 18 € im Jahr und hat trotzdem das Risiko; bei der Commerzbank sind es 58,80 € mit Filiale, Schalter und ohne jede Bedingung. Wer sie nie reißt, fährt mit 0 € klar besser. Die Frage ist also nicht, welches Konto billiger ist, sondern wie verlässlich dein Geldeingang wirklich ist.
Für junge Leute ist die Commerzbank hier am großzügigsten. Das StartKonto ist von 7 bis 27 Jahren kostenlos, ohne Mindestgeldeingang und ohne Umsatzvorgabe. Damit deckt es zwei Jahre mehr ab als die DKB (unter 28) und liegt gleichauf mit der 1822direkt (unter 30), beginnt aber schon im Grundschulalter. Ab 14 gibt es eine Prepaid-Karte für Jugendliche, und ab 18 für Studierende und Auszubildende eine Young Visa Kreditkarte kostenlos bis zum 28. Geburtstag, Voraussetzung ist ein monatlicher Eingang von mindestens 300 € aus Lohn, Gehalt oder BAföG.
Das Gemeinschaftskonto kostet ebenfalls 4,90 € im Monat und wird von beiden Inhabern gemeinsam geführt, die Einwilligung läuft digital. Ein Punkt, den die Bank selbst deutlich schreibt und den man ernst nehmen sollte: Beide werden Kontoinhaber mit allen Rechten und Pflichten. Ein Gemeinschaftskonto gehört deshalb nur zu Menschen, denen du vertraust.
Ein Startguthaben für die Online-Eröffnung gibt es ebenfalls, es hängt aber an Bedingungen (kein Commerzbank-Girokonto in den letzten 24 Monaten, mehrere Monate aktive Nutzung mit einer Mindestzahl echter Buchungen). Wir nennen hier bewusst keinen Betrag, weil solche Aktionen sich ändern; prüfe die aktuellen Bedingungen direkt beim Anbieter.
Die Commerzbank steht auch in unserem Geschäftskonto-Vergleich, dort als einzige Filialbank im Feld.
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Die zweite Filialbank: Deutsche Bank Anzeige
Wenn die Filiale das Argument ist, lohnt der Blick auf die zweite Filialbank in diesem Vergleich. Die Deutsche Bank staffelt ihre Privatkonten in drei Stufen, und die Staffel macht die Entscheidung einfacher als bei den Ja-Nein-Konten oben:
| Konto | Grundpreis | Für wen |
|---|---|---|
| Das junge Konto | 0 € | Schülerinnen, Auszubildende, Studierende |
| AktivKonto | 6,90 € im Monat | der Standard, inklusive 500 € Sofort-Dispo |
| BestKonto | 13,90 € im Monat | mit mehr Inklusivleistungen, unter anderem der Kreditkarte, die im AktivKonto extra kostet |
Ehrlich eingeordnet: Das AktivKonto ist mit 6,90 € teurer als die 4,90 € der Commerzbank und die 4,50 € der DKB im Bedingungsfall. Dafür ist es wie bei der Commerzbank an keinen Geldeingang gebunden. Das BestKonto lohnt nur, wenn du die enthaltene Kreditkarte tatsächlich nutzt: Im AktivKonto kostet sie 82 € im Jahr, im BestKonto nichts. Das erklärt fast die gesamte Preisdifferenz von 7 € im Monat, also 84 € im Jahr. Wer keine Kreditkarte braucht, zahlt beim BestKonto für etwas, das er nicht nutzt.
Für junge Leute ist „Das junge Konto" mit 0 € gleichauf mit dem Commerzbank-StartKonto. Der Unterschied liegt im Zuschnitt: Die Commerzbank definiert über das Alter (7 bis 27), die Deutsche Bank über den Status als Schüler, Azubi oder Studierender. Wer mit 25 bereits arbeitet, fällt bei der Deutschen Bank also heraus, bei der Commerzbank nicht.
Postbank Giro pur: 150 € Gutschrift, befristet bis 14.09.2026 Anzeige
Der Vorteil zuerst, und er ist der größte auf dieser Seite: Wer das Giro pur zwischen dem 3. August und dem 14. September 2026 online beantragt, bekommt einmalig 150 € gutgeschrieben, ausgezahlt bis Ende Dezember 2026. Maßgeblich ist der Eingang des Antrags. Dazu kommen eine kostenlose Debitkarte und Bargeld über den Bargeld-Code an mehr als 12.500 Standorten.
An der Gutschrift hängen vier Bedingungen. Es muss ein Geldeingang von mindestens 500 € im ersten vollen Kalendermonat nach der Beantragung kommen, das Konto muss mindestens zwölf Monate bestehen bleiben, du musst volljährig mit Hauptwohnsitz in Deutschland sein, und du darfst in den letzten sechs Monaten kein Girokonto bei der Postbank geführt haben.
⚠️ Die Rechnung, die in der Werbung fehlt: Die Gutschrift verlangt 500 € Geldeingang, die kostenlose Kontoführung aber 900 €. Darunter kostet das Konto 5,90 € im Monat. Wer also zwischen 500 und 899 € im Monat eingehen lässt, bekommt zwar die 150 €, zahlt aber über die zwölf Monate Mindestlaufzeit 70,80 € Kontoführung. Es bleiben rund 79 €. Wer die 900 € erreicht, behält die vollen 150 €.
Ein zweiter Punkt steht im Preisverzeichnis, nicht in der Werbung: Die Postbank nennt die Auswertung von Transaktionsdaten und die werbliche Ansprache ausdrücklich als Vertragsbestandteil des 0-€-Preises. Bei DKB und 1822direkt weiter oben ist der Preis an einen Geldeingang geknüpft, nicht an eine Datennutzung. Wem das wichtig ist, sollte es vor dem Wechsel wissen.
| Posten | Preis |
|---|---|
| Kontoführung ab 900 € Geldeingang | 0,00 € |
| Kontoführung darunter | 5,90 € im Monat |
| Debitkarte (Postbank Card) | 0,00 € |
| Postbank Mastercard | 29,00 € im Jahr |
| Bargeld an Cash-Group-Automaten | kostenlos |
| Bargeld am Postbank-Schalter | 6,00 € |
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Angaben der Postbank, abgerufen am 05.08.2026, die Produktseite trägt den Stand 15.07.2026. Die Aktionsbedingungen stehen vollständig in den Teilnahmebedingungen des Anbieters. Die Gutschrift ist befristet: Nach dem 14.09.2026 gilt sie nicht mehr, prüfe das Datum vor der Beantragung.
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Häufige Fragen
Ist das DKB-Girokonto wirklich kostenlos?
Ja, aber an eine Bedingung geknüpft. Die Kontoführung ist kostenlos, wenn monatlich mindestens 700 Euro eingehen oder wenn der Kontoinhaber unter 28 Jahre alt ist. Trifft beides nicht zu, kostet das Erstkonto 4,50 Euro im Monat, also 54 Euro im Jahr, ein Zusatzkonto 2,50 Euro im Monat. Davon getrennt zu sehen ist der Aktivstatus, an dem die weltweit kostenlosen Karteneinsätze hängen. Angaben aus der Entgeltinformation der DKB nach Paragraf 5 ZKG, Stand 01.10.2025.
Was ist der Aktivstatus und wie bekomme ich ihn?
Der Aktivstatus ist ein eigener Kontostatus. Du bekommst ihn, wenn drei Monate in Folge und danach weiterhin mindestens 700 Euro monatlich auf dem Girokonto eingehen; geprüft werden jeden Monat die vergangenen drei Monate. Als Neukundin oder Neukunde bekommst du ihn laut DKB für drei Monate geschenkt. Mit Aktivstatus zahlst und hebst du weltweit in jeder Währung kostenlos ab, das Notfallpaket bei Kartenverlust im Ausland ist inklusive und der Dispozins sinkt von 8,51 auf 7,91 Prozent.
Was zählt als Geldeingang für den Aktivstatus?
Die 700 Euro dürfen sich aus mehreren Beträgen zusammensetzen, entscheidend ist die Summe im Monat. Nicht mitgezählt werden laut DKB unter anderem Wertpapierumsätze, Zinsgutschriften, Stornobuchungen, Rückbuchungen von Guthaben, Rücküberweisungen, Rücklastschriften und Rückschecks sowie Auszahlungen aus Darlehen und Sparprodukten, die du bei der DKB selbst hast. Wer sich den Betrag vom eigenen DKB-Sparprodukt überweist, erfüllt die Bedingung damit nicht.
Ist die kostenlose Karte eine Kreditkarte?
Nein. Zum Konto gehört eine Visa Debitkarte, bei der jede Zahlung sofort vom Girokonto abgebucht wird. Die echte Visa Kreditkarte, bei der die Umsätze gesammelt und einmal im Monat abgebucht werden, kostet 2,49 Euro im Monat, also 29,88 Euro im Jahr. Der Unterschied ist praktisch relevant, weil Debitkarten nicht überall wie Kreditkarten akzeptiert werden, etwa bei Mietwagen-Kautionen und in manchen Hotels.
Lohnt sich die Visa Kreditkarte für 2,49 Euro im Monat?
Wenn du keinen Aktivstatus hast und im Ausland in Fremdwährung zahlst, ja. Ohne Aktivstatus kostet jeder Fremdwährungsumsatz mit der Debitkarte 2,20 Prozent, mit der Visa Kreditkarte ist er laut Preisverzeichnis kostenlos, und zwar unabhängig vom Status. Der Wechsel rechnet sich ab rund 1.360 Euro Fremdwährungsumsatz im Jahr; das ist unsere eigene Rechnung aus 29,88 Euro Jahresentgelt geteilt durch 2,20 Prozent. Mit Aktivstatus brauchst du sie dafür nicht, dann bleibt nur der Akzeptanzvorteil.
Was kostet der Dispo bei der DKB?
Der eingeräumte Dispositionskredit kostet 8,51 Prozent im Jahr, mit Aktivstatus 7,91 Prozent. Der Sollzinssatz ist veränderlich und an den Zwölf-Monats-EURIBOR gekoppelt. Bemerkenswert ist, dass eine darüber hinausgehende geduldete Überziehung denselben Satz kostet und nicht, wie bei vielen Banken üblich, deutlich mehr. Wer dauerhaft 1.000 Euro im Minus steht, zahlt nach unserer Überschlagsrechnung rund 85 Euro Zinsen im Jahr.
Wie ist mein Geld bei der DKB geschützt?
Über die gesetzliche Einlagensicherung der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, die 100.000 Euro je Kundin und Kunde abdeckt. Zusätzlich ist die DKB freiwillig dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands angeschlossen, der darüber hinausgehende Einlagen schützt; auf dessen Leistungen besteht laut Bank kein Rechtsanspruch. Die DKB ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin und ein Unternehmen der BayernLB. Für die Zulassung ist die Europäische Zentralbank zuständig, für den Verbraucherschutz die BaFin.
Stand 07/2026. Alle Preise und Leistungsangaben stammen von der Deutschen Kreditbank AG, abgerufen am 22.07.2026: Produktseite und Aktivstatus-Seite auf dkb.de, Entgeltinformation nach § 5 ZKG (Stand 01.10.2025), Preis- und Leistungsverzeichnis Karten sowie „Europäische Verbraucherkreditinformationen bei Überziehungskrediten“ (Stand Juli 2026). Konditionen können sich ändern; maßgeblich sind stets das Preis- und Leistungsverzeichnis und die Vertragsunterlagen der Bank. Die Jahres-, Break-even- und Dispo-Rechnungen auf dieser Seite sind eigene Überschlagsrechnungen ohne unterjährige Verrechnung und ersetzen keine Auskunft der Bank. Dieser Überblick ist eine redaktionelle Orientierung und keine Finanzberatung.
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