Wann kippt dein Konto?
Der Liquiditäts-Stresstest simuliert deinen Kontostand über 8 Monate — und zeigt auf den Tag genau, was passiert, wenn ein Teil deiner Kunden 30, 60 oder 90 Tage zu spät zahlt oder ganz ausfällt. Fixkosten und Privatentnahme laufen schließlich weiter.
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Das Stress-Szenario
Vereinfachte Simulation (Details unten), keine Finanz- oder Rechtsberatung. Stand 07/2026, ohne Gewähr.
Annahmen & Grenzen der Simulation
Wie simuliert der Stresstest? (alle Annahmen offengelegt)
240 Tage Tagessimulation. Rechnungen über das Monatsvolumen werden am Monatsanfang gestellt und gehen normalerweise nach deinem Zahlungsziel ein. Im Szenario verschiebt sich der gewählte Umsatz-Anteil zusätzlich um 30/60/90 Tage — oder fällt komplett aus. Ausgaben (Betrieb + Privatentnahme) fließen gleichmäßig täglich ab. Nicht abgebildet: Umsatzsteuer-Zahlläufe, Steuervorauszahlungs-Termine, saisonale Schwankungen, Skonto/Mahngebühren, neue Aufträge als Reaktion. Der Test zeigt die Mechanik, nicht die Buchhaltung.
Was ist ein gesunder Puffer?
Faustregel: drei bis sechs Monatsausgaben als eiserne Reserve. Unter drei Monaten wird jeder größere Zahlungsverzug schnell existenzbedrohend — genau das macht die rote Linie sichtbar.
Welche Gegenmittel gibt es?
Kurzfristig: Kontokorrentrahmen aufs Geschäftskonto oder ein Betriebsmittelkredit — bevor es eng wird beantragen, nicht danach. Strukturell: kürzere Zahlungsziele, Abschlags- und Anzahlungsrechnungen, konsequentes Mahnwesen, Klumpenrisiko beim größten Kunden reduzieren.
Vom Warnsignal zur Absicherung
Ein Kontokorrentrahmen fängt Verzögerungen ab, ein Kredit für Selbstständige überbrückt größere Lücken — und ein Geschäftskonto mit Unterkonten hält die eiserne Reserve getrennt vom Alltagsgeld. Was dein Einkommen grundsätzlich absichert: Berufsunfähigkeitsversicherung.