Steuererklärung für Selbstständige
Enthält Anzeigen. Mehr zur Transparenz
Für einfache Verhältnisse musst du deine Steuer nicht mehr von Hand oder gegen hohes Honorar machen: KI-Software wie Norman erledigt Buchhaltung, Umsatzsteuer und Einkommensteuer und übermittelt alles direkt ans Finanzamt. Das ist schnell und günstig. Der wichtige Satz dazu steht gleich am Anfang: Eine Software ist kein Steuerberater, die Verantwortung für die Zahlen bleibt bei dir. Hier steht, was das Werkzeug übernimmt, was es kostet und wo seine Grenze liegt.
Redaktioneller Überblick, keine Steuerberatung · Stand 07/2026
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Das Wichtigste in vier Sätzen
- Für einfache Fälle reicht Software. Freiberufler und Kleinunternehmer bekommen EÜR, Umsatzsteuer und Einkommensteuer damit erledigt.
- Die Übermittlung läuft direkt über ELSTER. Kein zweites Portal, kein Papier.
- Die Verantwortung bleibt bei dir. Das Programm füllt aus und prüft formal, richtig sein müssen die Angaben trotzdem.
- Ab einem gewissen Punkt zählt der Steuerberater. Bei komplexen Verhältnissen, einer Prüfung oder Streit ersetzt ihn keine App.
Was die KI-Software übernimmt
Am Beispiel von Norman, einer digitalen Plattform der Norman AI GmbH aus Berlin: Das Programm bündelt die Aufgaben, für die Selbstständige sonst mehrere Werkzeuge oder eine Tabelle brauchen.
- Rechnungen und E-Rechnungen unbegrenzt, auch im kostenlosen Tarif. Das ist wegen der E-Rechnungspflicht im Geschäftsverkehr zunehmend Pflicht statt Kür.
- Einnahmen
überschuss wird laufend aus deinen Belegen und Konten erstellt.rechnung (EÜR) - Umsatzsteuer-Voranmeldung für alle, die Umsatzsteuer ausweisen.
- Einkommensteuererklärung vorausgefüllt, mit direkter Übermittlung über ELSTER.
- KI-Belegerkennung: Die Software schlägt absetzbare Kosten vor, damit du keine Ausgabe übersiehst. Prüfen und freigeben musst du sie selbst.
- In Deutschland gehostet, was bei sensiblen Finanzdaten ein sinnvolles Kriterium ist.
Was Norman kostet Anzeige
Die Preise sind offen ausgewiesen und für eine Steuerlösung niedrig. Drei Tarife:
| Tarif | Preis | Was zusätzlich drin ist |
|---|---|---|
| Free | 0 € | Unbegrenzte Rechnungen und E-Rechnungen, Basis-Buchhaltung. |
| Klein | 9 € / Monat (jährl. rund 6,75 €) | Einnahmenüberschussrechnung und Einkommensteuererklärung. Passt oft für Kleinunternehmer. |
| Pro | 21 € / Monat (jährl. rund 15,75 €) | Umsatzsteuer-Voranmeldung und alle Steuererklärungen. Nötig, sobald du Umsatzsteuer ausweist. |
Welcher Tarif passt?
Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weist du keine Umsatzsteuer aus, dann genügt in der Regel Klein. Sobald du Umsatzsteuer in Rechnung stellst und voranmelden musst, führt kein Weg an Pro vorbei. Mit dem kostenlosen Tarif kannst du die Rechnungsstellung risikofrei ausprobieren, bevor du dich für einen bezahlten Plan entscheidest.
Die ehrliche Grenze: Software ist kein Steuerberater
Der Werbetext solcher Anbieter spricht gern von der „selbstfahrenden Buchhaltung", die das Auditrisiko minimiert. Nüchtern betrachtet gilt: Eine gute Software sorgt dafür, dass du keine absetzbaren Kosten übersiehst und keine Formfehler machst. Sie macht dich aber nicht prüfungssicher, und sie haftet nicht für deine Zahlen. Was eine Software ausdrücklich nicht darf und nicht leistet:
- Keine individuelle Steuerberatung zu komplexen Gestaltungen.
- Keine Vertretung vor dem Finanzamt, etwa bei einer Betriebsprüfung oder im Einspruch.
- Keine Haftung, wenn deine Angaben falsch sind. Die Verantwortung bleibt bei dir.
Das ist keine Schwäche des Werkzeugs, sondern seine Bauart, und genau der Grund, warum es günstig ist. Für den typischen Solo-Selbstständigen mit klaren Verhältnissen ist das völlig ausreichend. Wer eine laufende Buchhaltung über mehrere Anbieter vergleichen will, findet den Überblick in unserem Vergleich der Buchhaltungssoftware.
Für wen sich das lohnt, für wen nicht
Spricht dafür:
- Du bist Freiberufler oder Kleinunternehmer mit überschaubaren Einnahmen und Ausgaben.
- Du willst Buchhaltung und Steuer an einem Ort erledigen und direkt ans Finanzamt übermitteln.
- Du möchtest Belege nicht sammeln, sondern laufend erfassen und die absetzbaren Kosten vorgeschlagen bekommen.
Spricht dagegen:
- Du hast eine GmbH oder UG mit Bilanzierungspflicht oder verschachtelte Sachverhalte.
- Du stehst vor einer Betriebsprüfung oder im Streit mit dem Finanzamt. Dann zählt Beratung und Vertretung.
- Du willst die Verantwortung ganz abgeben. Eine Software nimmt sie dir nicht ab, ein Steuerberater eher.
Passend dazu
- Buchhaltungssoftware für Selbstständige: der Vergleich mehrerer Programme für die laufende Buchhaltung, mit Bewertung.
- Steuerkalender für Selbstständige: welche Frist wann fällig ist, damit die Software nicht auf den letzten Drücker läuft.
- Steuernummer beantragen: der erste Schritt vor der ersten Erklärung.
Häufige Fragen
Kann ich meine Steuererklärung als Selbstständiger selbst mit Software machen?
Ja, in einfachen Fällen gut. Für Freiberufler und Kleinunternehmer decken Programme wie Norman die laufende Buchhaltung, die Einnahmenüberschussrechnung, die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Einkommensteuererklärung ab und übermitteln sie direkt über ELSTER ans Finanzamt. Wichtig ist der Unterschied: Die Software hilft dir beim Ausfüllen und Übermitteln, die Verantwortung für die Richtigkeit bleibt bei dir. Bei einfachen, klaren Verhältnissen spart das viel Geld und Zeit. Wird es kompliziert, ist ein Steuerberater die bessere Wahl.
Was kostet Norman?
Norman hat einen kostenlosen Tarif für 0 Euro mit unbegrenzten Rechnungen und der Basis-Buchhaltung. Der Tarif Klein kostet 9 Euro im Monat, bei jährlicher Zahlung rund 6,75 Euro, und ergänzt die Einnahmenüberschussrechnung und die Einkommensteuererklärung. Der Tarif Pro kostet 21 Euro im Monat, jährlich rund 15,75 Euro, und enthält zusätzlich die Umsatzsteuer-Voranmeldung und alle Steuererklärungen. Faustregel: Kleinunternehmer nach Paragraf 19 UStG kommen oft mit Klein aus, wer Umsatzsteuer ausweist, braucht Pro.
Ist Norman ein Steuerberater?
Nein. Norman ist eine Software, mit der du deine Steuer selbst erledigst, keine Steuerberatung. Das heißt konkret: keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung zu komplexen Gestaltungen, keine Vertretung vor dem Finanzamt und keine Haftung für die von dir eingegebenen Zahlen. Die Software strukturiert und prüft formal und übermittelt, die inhaltliche Verantwortung trägst du. Genau das macht sie günstig, und genau da liegt ihre Grenze.
Übermittelt Norman direkt ans Finanzamt?
Ja, Norman ist an ELSTER angebunden und übermittelt die fertige Erklärung direkt ans Finanzamt, du brauchst kein zweites Portal. Vor dem Absenden solltest du die Angaben trotzdem in Ruhe prüfen, denn übermittelt wird, was du bestätigst. Die Belegerkennung per KI schlägt absetzbare Kosten vor, die Entscheidung und die Kontrolle bleiben bei dir.
Wann brauche ich trotzdem einen Steuerberater?
Sobald es über einfache Verhältnisse hinausgeht. Das gilt etwa für eine GmbH oder UG mit Bilanzierungspflicht, für verschachtelte oder internationale Sachverhalte, für größere Investitionen mit Gestaltungsspielraum, bei einer Betriebsprüfung oder im Streit mit dem Finanzamt. Dann zählt die persönliche Beratung und die Vertretung, die eine Software nicht leisten darf. Für den typischen Solo-Selbstständigen mit überschaubaren Einnahmen ist die Software dagegen meist ausreichend.
Stand 07/2026. Die Angaben zu Norman (Leistungen und Preise) stammen von norman.finance, abgerufen am 26.07.2026, und können sich ändern; maßgeblich ist die Beschreibung des Anbieters zum Zeitpunkt deines Abschlusses. Dieser Überblick ordnet ein, welche Aufgaben Steuersoftware für Selbstständige übernimmt und wo ihre Grenze liegt. Er ist eine redaktionelle Orientierung und keine Steuerberatung; ob und wie du ein Werkzeug einsetzt, entscheidest du selbst, im Zweifel mit einem Steuerberater. Mit „Anzeige“ markierte Links sind Werbelinks: Bei einem Abschluss über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.
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