ALL-INKL Erfahrungen: was der Hoster kostet und wo die Haken liegen
Enthält Anzeigen. Mehr zur Transparenz
ALL-INKL verlangt keinen Lockpreis: 4,95 € im Monat im Tarif Privat sind der reguläre Preis, ohne Mindestlaufzeit und mit kostenlosem ersten Monat. Die Haken stehen in der Tarif-Detailtabelle: Im Einstieg kostet SSL 0,95 € extra, und die DNS-Einstellungen gibt es erst ab PrivatPlus. Wer das vorher weiß, wählt den richtigen Tarif. Methodik: So bewerten wir.
Alle Angaben am 21.09.2026 auf all-inkl.com geprüft · ohne Gewähr
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Wie diese Seite entstanden ist
„Erfahrungen“ steht in der Adresse, weil so gesucht wird. Ein Langzeittest mit eigenem Vertrag steckt nicht dahinter, und wir zeigen keine Kundenstimmen, keine Sterne und kein Testsiegel. Grundlage sind die Tarif-Detailseiten und die Kontaktseite von ALL-INKL, abgerufen am 21.09.2026. Bei einem Hoster ist genau dort das Entscheidende zu finden: was im Paket steckt und was extra kostet.
Die vier Tarife im Überblick
| Tarif | Preis/Monat | Speicher | Domains | Postfächer | SSL | DNS-Einstellungen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Privat | 4,95 € | 50 GB | 3 | 500 | 0,95 € extra | nein |
| PrivatPlus | 7,95 € | 100 GB | 5 | 1.000 | inklusive | ja |
| Premium | 9,95 € | 250 GB | 10 | 2.000 | inklusive | ja |
| Business | 24,95 € | 500 GB | 20 | 5.000 | inklusive | ja |
Preise inklusive 19 % MwSt. Alle Tarife: erster Monat kostenlos, Einrichtungsgebühr (regulär 14,95 €) entfällt, keine Mindestlaufzeit, Server in Deutschland. Den kostenlosen Testmonat gibt es laut Anbieter einmal innerhalb von 365 Tagen.
Was im Einstiegstarif Privat fehlt
- SSL kostet 0,95 € im Monat. Das Let’s-Encrypt-Zertifikat wird in der MembersArea beantragt und gilt dann für alle Domains des Vertrags. Real kostet Privat damit 5,90 € im Monat, denn ohne Zertifikat zeigt jeder Browser eine Warnung.
- Keine DNS-Einstellungen. Die Tarif-Tabelle weist sie für Privat mit „nein“ aus, ab PrivatPlus mit „ja“. Das wird wichtig, wenn du einen fremden Dienst anbinden willst, der einen eigenen DNS-Eintrag verlangt. Wer das absehbar braucht, fängt besser gleich mit PrivatPlus an.
- Keine 24-Stunden-Hotline. Telefonsupport gibt es in jedem Tarif, laut Kontaktseite werktags von 8:30 bis 24 Uhr und am Wochenende von 10 bis 22 Uhr. Rund um die Uhr erreichbar ist die Hotline erst ab PrivatPlus.
- CronJobs kosten extra, ab 0,95 € im Monat für einen. Relevant, wenn ein CMS zeitgesteuerte Aufgaben zuverlässig ausführen soll; in PrivatPlus sind laut Tarifseite 25 enthalten.
- Kein SSH-Zugang in Privat und PrivatPlus, erst ab Premium. Für eine normale Website mit WordPress-Installer unerheblich, für Entwickler ein Grund für den größeren Tarif.
Ab wann sich PrivatPlus lohnt
Privat mit SSL kostet 5,90 €, PrivatPlus 7,95 €. Der Unterschied beträgt 2,05 € im Monat, also knapp 25 € im Jahr. Dafür bekommst du doppelten Speicher, zwei Domains mehr, doppelt so viele Postfächer, die DNS-Einstellungen, die 24-Stunden-Hotline und laut Tarifseite nur halb so viele Kunden auf demselben Server (50 statt 100). Dazu sind 25 CronJobs enthalten; brauchst du in Privat auch nur einen, schrumpft der Abstand auf 1,10 €.
Unsere Faustregel: Für eine Visitenkarten-Seite mit eigener Domain und ein paar Postfächern reicht Privat. Sobald ein Shop, ein Newsletter-Dienst oder eine zweite Website dazukommt, ist PrivatPlus die ruhigere Wahl.
Stärken und Schwächen
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| Regulärer Preis ohne Aktionsrabatt, kein Preissprung nach dem ersten Jahr | SSL im Einstieg nur gegen 0,95 € im Monat |
| Keine Mindestlaufzeit, erster Monat kostenlos | DNS-Einstellungen erst ab PrivatPlus |
| Viele Postfächer schon im Einstieg (500) | 24-Stunden-Hotline erst ab PrivatPlus |
| Telefonsupport in allen Tarifen, Server in Deutschland | Verwaltungsoberfläche KAS funktional statt modern |
Zur Datensicherung: ALL-INKL sichert laut Tarifseite automatisch, schreibt aber ausdrücklich dazu, dass es sich um einen freiwilligen Service handelt und kein Anspruch auf eine Sicherung besteht. Eine eigene Kopie der Website und der Datenbank gehört deshalb zur Pflicht, wie bei jedem Hoster.
Für wen lohnt sich ALL-INKL?
Für Selbstständige, die eine Website mit mehreren E-Mail-Adressen betreiben und sich nicht binden wollen. Genau dort ist ALL-INKL stark: 500 Postfächer und drei Domains im Einstieg, monatlich kündbar. Wer dagegen nur eine einzige Adresse braucht und SSL ohne Aufpreis will, fährt mit einem Jahresvertrag bei Strato günstiger; die Rechnung steht im Vergleich ALL-INKL gegen Strato. Wer im ersten Jahr möglichst wenig zahlen will, schaut auf ALL-INKL gegen IONOS, muss dort aber den Preis nach der Aktion einrechnen. Alle Hoster mit Note stehen im Hosting-Vergleich, die Kurzfassung zum Anbieter unter ALL-INKL im Check.
Häufige Fragen
Ist ALL-INKL zu empfehlen?
Für kleine Websites mit mehreren E-Mail-Adressen ja: 4,95 € im Monat als regulärer Preis, 3 Domains, 500 Postfächer, keine Mindestlaufzeit und Telefonsupport. Zwei Punkte solltest du einrechnen: SSL kostet im Tarif Privat 0,95 € im Monat extra, und DNS-Einstellungen gibt es erst ab PrivatPlus für 7,95 €.
Was kostet ALL-INKL?
Privat 4,95 €, PrivatPlus 7,95 €, Premium 9,95 € und Business 24,95 € im Monat, jeweils inklusive MwSt. Der erste Monat ist kostenlos, die Einrichtungsgebühr entfällt, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Mit SSL kostet Privat real 5,90 € im Monat. Stand 21.09.2026.
Ist SSL bei ALL-INKL kostenlos?
Ab PrivatPlus ja. Im Tarif Privat kostet das Let’s-Encrypt-Zertifikat 0,95 € im Monat und gilt dann für alle Domains des Vertrags. Ein validiertes Zertifikat bietet ALL-INKL gegen Aufpreis an, im Tarif Privat für 59 € je sechs Monate.
Hat ALL-INKL eine Telefon-Hotline?
Ja. Telefonsupport gibt es in jedem Tarif, laut Kontaktseite montags bis freitags von 8:30 bis 24 Uhr und am Wochenende von 10 bis 22 Uhr. Eine 24-Stunden-Hotline ist ab PrivatPlus enthalten. Dazu kommt Support per E-Mail.
Gibt es eine Geld-zurück-Garantie?
Die Tarifseiten nennen keine. Stattdessen ist der erste Monat kostenlos, einmal innerhalb von 365 Tagen, und es gibt keine Mindestlaufzeit. Du kannst also testen und danach monatlich kündigen.
Nutzt ALL-INKL Plesk oder cPanel?
Keines von beiden. Verwaltet wird der Account über das eigene KAS-Webinterface, die Vertragsdaten über die MembersArea. Über einen Software-Installer lassen sich CMS wie WordPress mit wenigen Klicks einrichten.
Passend dazu
- Webhosting für kleine Websites, was eine Visitenkarten-Seite wirklich braucht.
- Domain registrieren, was die Adresse ab dem zweiten Jahr kostet.
- SSL-Zertifikat, wann ein kostenloses reicht und wann nicht.
- Geschäftliche E-Mail-Adresse, Postfächer mit eigener Domain einrichten.
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