Selbstständige · Website & Hosting

SSL-Zertifikat für die eigene Website

Enthält Anzeigen. Mehr zur Transparenz

Ein SSL-Zertifikat kostet 36 € im Jahr für eine Domain und 60 € für eine Domain samt allen Subdomains, jährlich abgerechnet und ohne Einrichtungsgebühr. Kaufen musst du eines aber nur, wenn deine Website auf einem eigenen Server läuft. Liegt sie bei einem Hoster, ist das Zertifikat dort schon enthalten. Diese Seite ordnet dich in drei Sätzen ein und zeigt dir dann genau den Weg, der zu deiner Situation passt.

Preise und Rechtsgrundlagen am 13.08.2026 an der Quelle geprüft · alle Angaben ohne Gewähr

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Erst das Paket, dann das Zertifikat Wenn du noch kein Hosting hast, entscheidet das Paket die Frage von selbst. Der Vergleich zeigt, was die kleinen Tarife kosten und was an SSL, Domain und Postfächern drinsteckt. Zu den kleinen Paketen

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Häufige Fragen

Was kostet ein SSL-Zertifikat?

Bei united-domains kostet das Basis-Zertifikat für eine Domain 3 Euro im Monat, also 36 Euro im Jahr, und das Wildcard-Zertifikat für eine Domain samt allen Subdomains 5 Euro im Monat, also 60 Euro im Jahr. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer bei jährlicher Abrechnung, eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Wer seine Website bei einem Hoster liegen hat, zahlt dafür in der Regel gar nichts: Bei STRATO, world4you, ALL-INKL und im Webspace-Paket von united-domains ist ein Zertifikat enthalten. Stand 13.08.2026.

Was kostet ein SSL-Zertifikat bei IONOS?

Das domainvalidierte SSL Starter kostet regulär 4 Euro im Monat, also 48 Euro im Jahr, aktuell mit einer Aktion von 3 Euro für zwölf Monate. SSL Business mit Organisationsprüfung kostet 7 Euro im Monat (84 Euro im Jahr), SSL Premium mit erweiterter Prüfung dauerhaft 17 Euro im Monat (204 Euro im Jahr). Die Wildcard-Varianten, die auch alle Subdomains abdecken, kosten dauerhaft 8 Euro im Monat in der DV-Stufe (96 Euro im Jahr) und 27 Euro in der OV-Stufe (324 Euro im Jahr). Ausgestellt werden die Zertifikate über die Zertifizierungsstelle Sectigo. Stand 13.08.2026.

Brauche ich ein Zertifikat mit Organisationsprüfung?

In den meisten Fällen nicht. Alle Prüfstufen verschlüsseln gleich stark; der Unterschied liegt darin, was die Zertifizierungsstelle prüft. Bei der Domain-Validierung ist es nur die Kontrolle über die Adresse, bei der Organisations-Validierung zusätzlich die Existenz des Unternehmens, dessen Name dann im Zertifikat steht. Sichtbar wird das für Besucher aber erst, wenn sie das Zertifikat anklicken, denn Chrome und Firefox zeigen seit 2019 keine Firmennamen mehr in der Adresszeile. Der Aufpreis beträgt bei IONOS 36 Euro im Jahr von DV auf OV und 156 Euro von DV auf EV. Sinnvoll ist die höhere Stufe dort, wo jemand sie ausdrücklich verlangt, etwa in Ausschreibungen oder bei Zahlungsdienstleistern, oder wo die höhere Schadensdeckung zählt.

Brauche ich als Selbstständiger ein SSL-Zertifikat?

Für eine geschäftlich betriebene Website praktisch ja. Paragraf 19 Absatz 1 Nummer 2 TDDDG verlangt, dass Nutzer digitale Dienste geschützt gegen Kenntnisnahme Dritter in Anspruch nehmen können, und Absatz 4 Satz 3 nennt als Vorkehrung ausdrücklich die Anwendung eines als sicher anerkannten Verschlüsselungsverfahrens. Sobald über ein Kontaktformular personenbezogene Daten entgegengenommen werden, kommt Artikel 32 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO hinzu, der die Verschlüsselung ausdrücklich als Maßnahme nennt. Dazu kommt der praktische Grund: Chrome und Firefox markieren Seiten ohne Verschlüsselung als nicht sicher, was Besucher abschreckt.

Reicht das kostenlose Let's Encrypt?

Für die Verschlüsselung selbst ja. Ein Let's-Encrypt-Zertifikat verschlüsselt genauso wie ein gekauftes und wird von allen gängigen Browsern anerkannt. Der Unterschied liegt in der Handhabung und in der Haftung: Let's Encrypt läuft nach 90 Tagen ab und muss automatisch erneuert werden, was auf einem eigenen Server eingerichtet und überwacht werden will. Ein gekauftes Zertifikat läuft ein Jahr, wird über die Oberfläche des Anbieters verwaltet und bringt bei united-domains eine gedeckte Schadenssumme von 500.000 US-Dollar mit, eine Angabe des Anbieters. Wer ein Hosting-Paket nutzt, muss sich um beides nicht kümmern, dort ist das Zertifikat enthalten und wird automatisch erneuert.

Was ist der Unterschied zwischen Basis und Wildcard?

Das Basis-Zertifikat schützt genau eine Domain, das Wildcard-Zertifikat dieselbe Domain samt allen Subdomains. Der Rechenpunkt liegt beim zweiten Hostnamen: Zwei einzelne Zertifikate kosten 72 Euro im Jahr, das Wildcard 60 Euro. Wer neben der Hauptadresse noch shop, blog oder kunden als Subdomain absichern will, fährt mit Wildcard also günstiger, und zwar ab genau zwei Adressen.

Was brauche ich, um ein SSL-Zertifikat einzurichten?

Drei Dinge: Zugriff auf den Server, auf dem die Website läuft, die Kontrolle über die Domain für die Prüfung und einen Certificate Signing Request, kurz CSR. Den CSR erzeugst du auf deinem Server, er enthält den öffentlichen Schlüssel und die Angaben zur Domain. Danach bestätigt der Anbieter, dass dir die Domain gehört, das ist die Domain Validation, und stellt das Zertifikat aus. Zum Schluss bindest du es in deinen Webserver ein. Wer keinen eigenen Server betreibt, braucht diesen Weg nicht: Im Hosting-Paket wird das Zertifikat auf Knopfdruck aktiviert.

Sieht man dem Zertifikat an, wer hinter der Website steckt?

Bei den einfachen, domainvalidierten Zertifikaten nicht: Geprüft wird nur, ob der Besteller die Domain kontrolliert, nicht wer das Unternehmen ist. Zertifikate mit Organisationsprüfung (OV) und mit erweiterter Prüfung (EV) tragen den Firmennamen im Zertifikat; bei IONOS kosten sie 84 beziehungsweise 204 Euro im Jahr gegenüber 48 Euro für die DV-Variante. Sichtbar ist das aber nur, wenn Besucher das Zertifikat anklicken, denn Chrome und Firefox zeigen seit 2019 keine Firmennamen mehr in der Adresszeile an. Für Vertrauen sorgen auf einer Geschäftswebsite eher ein vollständiges Impressum, eine erreichbare Adresse und klare Preisangaben.

Was passiert, wenn das Zertifikat abläuft?

Der Browser zeigt eine ganzseitige Warnung, und die meisten Besucher brechen an dieser Stelle ab. Technisch bleibt die Seite erreichbar, praktisch ist sie es nicht mehr. Deshalb ist die Laufzeit ein Argument: Ein gekauftes Zertifikat läuft ein Jahr und wird rechtzeitig zur Verlängerung angeboten, ein Let's-Encrypt-Zertifikat läuft nach 90 Tagen ab und braucht eine funktionierende Automatik. Im Hosting-Paket übernimmt der Anbieter die Erneuerung.

Stand 13.08.2026. Preise und Leistungen der Zertifikate stammen von united-domains.de, abgerufen am 13.08.2026, inklusive Mehrwertsteuer, und können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters zum Zeitpunkt deiner Bestellung. Die gedeckte Schadenssumme ist eine Angabe des Anbieters, die wir wiedergeben und nicht geprüft haben. Angaben zu Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist stammen aus den AGB des Anbieters, Nummern 14.1 und 14.2. Die Gesetzestexte wurden am 13.08.2026 bei gesetze-im-internet.de nachgelesen. Dieser Überblick ist eine redaktionelle Orientierung und keine Rechtsberatung; ob und wie die genannten Pflichten für deine Website gelten, klärst du im Zweifel anwaltlich.

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