Server mieten für Selbstständige
Enthält Anzeigen. Mehr zur Transparenz
Ein virtueller Server kostet bei STRATO ab 8 € im Monat und gibt dir die volle Kontrolle über die Maschine. Vor dem Preis steht aber eine andere Frage: Brauchst du überhaupt einen? Für Website, Shop und E-Mail reicht Webhosting, und dort kümmert sich jemand anders um Updates. Ein Server lohnt sich, wenn du eigene Software betreibst, Abläufe automatisierst oder einen KI-Agenten selbst hosten willst. Hier stehen die Preise, die Unterschiede und die Arbeit, die dazugehört.
Preise am 10.08.2026 beim Anbieter geprüft · alle Angaben ohne Gewähr
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Das Wichtigste in fünf Sätzen
- Der kleinste Linux-VPS kostet 8 € im Monat mit 4 vCores, 4 GB RAM und 120 GB NVMe.
- Dieselbe Maschine mit Windows kostet 29 €. Der Unterschied von 252 € im Jahr ist die Lizenz.
- Mit dem Server wirst du Administrator. Updates, Backups und Firewall macht ab jetzt niemand mehr für dich.
- Vier Landingpages verkaufen dasselbe Produkt. VPS, Cloud-Server, n8n-Server und OpenClaw-Hosting sind die gleichen Tarife.
- Zwei Monate Mindestlaufzeit gibt es auch. Bei world4you bindet dich der vServer nur zwei Monate statt zwölf, der Einstieg kostet dort regulär 13,88 € im Monat.
Brauchst du wirklich einen Server?
Diese Frage entscheidet mehr als jeder Preisvergleich. Für die typischen Aufgaben eines Selbstständigen brauchst du keinen eigenen Server:
- Website oder Blog: Webhosting ab 5 € im Monat, inklusive Domain und Postfach.
- WordPress: ein WordPress-Paket mit automatischen Updates, ab 5 € im Monat.
- Onlineshop: ein gehosteter Shop ab 15 € im Monat.
Ein Server lohnt sich, wenn einer dieser Punkte zutrifft:
- Du willst eigene Software betreiben, die Root-Rechte braucht, etwa eine Datenbank, ein Ticketsystem oder ein Wiki.
- Du willst Abläufe automatisieren und dafür ein Werkzeug wie n8n selbst hosten, statt ein Abo bei einem Dienst zu zahlen.
- Du willst einen KI-Agenten auf einer Maschine laufen lassen, die dir gehört, weil deine Daten dabei nicht zu einem fremden Anbieter sollen.
- Du brauchst Rechenleistung für Rendering, Konvertierung oder Auswertungen, die dein Rechner nicht dauerhaft liefert.
Was ein Linux-VPS kostet Anzeige
Die Preise gelten in beiden Laufzeiten gleich. Der Unterschied liegt an anderer Stelle: Bei monatlicher Laufzeit kommt einmalig eine Einrichtungsgebühr von 9 € dazu, im Jahresvertrag entfällt sie und die ersten drei Monate sind vergünstigt.
| Tarif | vCores | RAM | Speicher | regulär | Aktion 3 Monate |
|---|---|---|---|---|---|
| VPS M | 4 | 4 GB | 120 GB NVMe | 8 € / Monat | 3 € / Monat |
| VPS L | 6 | 8 GB | 240 GB NVMe | 16 € / Monat | 5 € / Monat |
| VPS XL | 8 | 16 GB | 480 GB NVMe | 34 € / Monat | 8 € / Monat |
| VPS XXL | 12 | 24 GB | 720 GB NVMe | 52 € / Monat | 13 € / Monat |
Für die meisten Vorhaben reicht der kleinste Tarif. Ein Automatisierungsdienst, ein kleines Tool oder ein Testsystem laufen mit 4 GB RAM. Wer parallel eine Datenbank betreibt oder mit KI-Modellen arbeitet, plant besser mit dem L-Tarif.
Windows kostet die Lizenz Anzeige
Dieselbe Maschine mit Windows Server kostet ein Vielfaches, weil die Lizenz mitbezahlt wird. Beim kleinsten Tarif sind es 29 € statt 8 €, also 21 € mehr im Monat und 252 € mehr im Jahr bei identischer Ausstattung. Die weiteren Stufen liegen bei 43, 61 und 97 € im Monat.
Sinnvoll ist Windows nur, wenn deine Anwendung es verlangt: eine Software, die es für Linux nicht gibt, eine Anwendung mit .NET-Framework, das nur unter Windows läuft, oder ein Remote-Desktop-Arbeitsplatz. Für Webserver, Datenbanken, Docker-Container und Automatisierungswerkzeuge ist Linux der Standard, und dabei bleibt es beim Achter-Preis. Bei den Dedicated Servern ist der Abstand noch größer: Linux ab 34 €, Windows ab 122 € im Monat Anzeige.
VPS oder eigener Rechner im Rechenzentrum Anzeige
Ein VPS ist ein virtueller Server: Du teilst dir echte Hardware mit anderen, bekommst aber feste Ressourcen und volle Rechte. Ein Dedicated Server ist eine Maschine, die nur dir gehört. Bei STRATO beginnt das bei 34 € im Monat mit Intel Xeon, 2 × 1 TB Festplatte im Software-RAID und ECC-RAM, das Speicherfehler automatisch korrigiert.
Zwei Dinge sind dabei zu beachten. Erstens entspricht die Einrichtungsgebühr einer Monatsmiete: Beim 34-€-Server kommen einmalig 34 € dazu, beim 150-€-Server 150 €. Zweitens sind es Festplatten, keine SSDs; wer schnelle Datenbanken braucht, ist mit dem NVMe-Speicher der VPS-Tarife besser bedient. Für Selbstständige ist ein Dedicated Server selten die richtige Wahl, für konstante Last oder besondere Datenschutzanforderungen aber nachvollziehbar.
Vier Landingpages, ein Produkt
Beim Vergleich der Angebote fällt auf, dass mehrere Seiten dasselbe verkaufen. Der Cloud-Server, der n8n-Server und das OpenClaw-Hosting sind die gleichen Linux-VPS-Tarife wie oben, zu denselben Preisen. Das ist kein Nachteil und kein Trick, aber gut zu wissen: Du kannst n8n oder einen KI-Agenten auf jedem dieser Wege buchen, ohne mehr oder weniger zu zahlen.
Der Unterschied liegt allein im vorbereiteten Betriebssystem-Abbild. Wer die Automatisierung will, wählt bei der Installation das Image mit n8n, und wer einfach nur einen Server braucht, nimmt ein reines Ubuntu.
Auch der Managed Server gehört in diese Reihe: Die Adresse existiert, zeigt aber dieselbe Übersichtsseite, und ihre Canonical-Angabe verweist auf ebendiese Übersicht. Ein eigenes Tarifwerk, bei dem der Anbieter Wartung und Updates übernimmt, findet sich dort nicht. Wer Pflege abgeben will, bleibt beim Webhosting, wo genau das eingeschlossen ist.
Der Mittelweg heißt Plesk
Zwischen „alles selbst über die Kommandozeile" und „jemand anders macht es" liegt eine Verwaltungsoberfläche. STRATO legt für VPS und Dedicated Server einen kostenlosen Plesk-Lizenzschlüssel bei. Damit richtest du Websites, Domains, Subdomains und Postfächer per Oberfläche ein und verwaltest Firewall, DNS und Zugriffsrechte, ohne jede Änderung von Hand einzutippen. Die Verantwortung für Updates und Sicherung nimmt dir das nicht ab, aber es senkt die Einstiegshürde deutlich.
Zwei Monate statt zwölf: world4you Anzeige
Wer zum ersten Mal einen Server mietet, will ihn ausprobieren und nicht heiraten. Genau da hat der österreichische Anbieter world4you das stärkste Argument im Feld: Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwei Monate, abgerechnet wird zweimonatlich im Voraus. Zum Vergleich: Bei allen anderen Produkten desselben Anbieters sind es zwölf Monate mit Jahresvorauszahlung. Ein Linux-vServer mit 2 vCPU, 4 GB RAM und 120 GB SSD kostet dort regulär 13,88 € im Monat, in den ersten zwei Monaten 8,93 €. Wenn das Projekt nichts wird, bist du nach zwei Monaten wieder draußen, und innerhalb von 30 Tagen greift ohnehin die Geld-zurück-Garantie.
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Dazu kommt, was ein Server-Angebot brauchbar macht: unlimitierter Traffic, voller Root-Zugriff, 24/7-Serverüberwachung und, für die DSGVO der wichtigste Punkt, Rechenzentren ausschließlich in der EU (Anbieterangabe). Beim Webhosting war die Angabe „Serverstandort Europa" ohne Land ein Nachteil gegenüber deutschen Anbietern; beim Server ist sie genau das, worauf es ankommt, weil kein Drittlandtransfer zu rechtfertigen ist.
| Linux vServer | vCPU | RAM | SSD | regulär | erste 2 Monate |
|---|---|---|---|---|---|
| S | 2 | 4 GB | 120 GB | 13,88 € | 8,93 € |
| M | 4 | 8 GB | 240 GB | 26,78 € | 14,88 € |
| L | 6 | 12 GB | 360 GB | 38,68 € | 18,84 € |
Für Windows gibt es dieselbe Staffel mit stärkeren Maschinen und inkludiertem Plesk Web Admin: S mit 4 vCPU, 8 GB und 200 GB für 43,63 €, M mit 8 vCPU und 18 GB für 83,30 €, L mit 16 vCPU und 28 GB für 152,72 € im Monat. Damit lässt sich der Aufpreis für das Betriebssystem sauber beziffern, wenn man gleiche Leistung nebeneinanderstellt: Windows S kostet 43,63 €, der leistungsgleiche Linux M 26,78 €, 16,85 € im Monat oder 202,20 € im Jahr für die Lizenz. Wer eine Windows-Anwendung betreiben muss, zahlt das; wer frei wählen kann, spart es.
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Auch hier: vier Adressen, zwei Angebote
Wie schon bei STRATO führen mehrere Landingpages zum selben Tarifwerk. Die Seite OpenClaw-Server bewirbt dieselben Linux-Tarife wie oben, zu denselben Preisen; ein vorbereitetes Abbild gibt es dort nicht, dafür Root-Zugriff und eine Anleitung, wie du OpenClaw per Docker aufsetzt. Der Anbieter empfiehlt dafür mindestens 4 GB RAM, das ist bereits der kleinste Tarif. Wer einen KI-Agenten selbst hosten will, bucht also den normalen vServer und richtet ihn selbst ein. Ein Hinweis zum Preisvergleich: Die Übersichtsseite rechnet mit 20 % Umsatzsteuer, die Einzelseiten mit 19 %. Wir nennen hier durchgehend die 19-%-Werte, weil du in Deutschland kaufst.
Der dritte Anbieter: IONOS, gleiche Hardware wie oben Anzeige
Beim dritten Anbieter fällt beim Nebeneinanderlegen etwas auf, das den Vergleich unüblich einfach macht: Die vier VPS-Stufen haben Zeile für Zeile dieselbe Ausstattung wie bei STRATO, also 4 vCores mit 4 GB RAM und 120 GB NVMe, dann 6/8/240, 8/16/480 und 12/24/720. Damit vergleichst du reine Preise und musst keine Konfigurationen umrechnen.
| Ausstattung | IONOS VPS+ | STRATO VPS | Unterschied je Monat |
|---|---|---|---|
| 4 vCores, 4 GB, 120 GB | 9,00 € | 8,00 € | +1,00 € |
| 6 vCores, 8 GB, 240 GB | 18,00 € | 16,00 € | +2,00 € |
| 8 vCores, 16 GB, 480 GB | 38,00 € | 34,00 € | +4,00 € |
| 12 vCores, 24 GB, 720 GB | 58,00 € | 52,00 € | +6,00 € |
Alle Preise regulär und inklusive Mehrwertsteuer. IONOS liegt auf jeder Stufe leicht darüber, verlangt 10 € Einrichtung und wirbt mit einer Aktion, die nur drei Monate läuft (3 € statt 9 € im kleinsten Tarif). Fürs erste Jahr macht das beim Einstieg 100 € gegenüber 81 € bei STRATO, ab dem zweiten Jahr 108 € gegen 96 €. Dafür gibt es unbegrenzten Traffic, 30 Tage Geld-zurück-Garantie und deutsche Rechenzentren, wie bei den anderen beiden auch.
Windows kostet auch hier deutlich mehr
Dieselbe Maschine mit Windows-Lizenz kostet 29 € statt 9 € im Monat, also 240 € mehr im Jahr. Auf den größeren Stufen sind es 30 €, 40 € und 60 € Aufpreis im Monat. Damit reiht sich der Anbieter zwischen den beiden anderen ein, die für Windows 252 € beziehungsweise 202,20 € im Jahr mehr verlangen. Die Frage bleibt überall dieselbe: Brauchst du wirklich Windows, oder läuft deine Anwendung auch unter Linux?
Dedicated Server: die Einrichtung kostet eine volle Monatsmiete
Wer eigene Hardware mietet, zahlt hier ab 79 € im Monat für einen AMD-Server und ab 99 € für einen Intel-Server. Der Punkt, den man leicht übersieht, steht klein darunter: Die einmalige Einrichtungsgebühr entspricht genau einer Monatsmiete, also 79 € beziehungsweise 99 €, bei den großen Konfigurationen entsprechend bis zu 399 €. Im ersten Jahr zahlst du damit dreizehn Monatsmieten statt zwölf. Die Zwölf-Monats-Aktion senkt den Monatspreis um 17 %.
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n8n und OpenClaw: fertige Images ohne Aufpreis
Für beide Werkzeuge gibt es eigene Einstiegsseiten. Beim n8n-Image sind Docker und die Weboberfläche bereits eingerichtet, laufen kann es auf einem VPS+ oder einem Dedicated Server; eigene Preise hat das Image nicht, es gelten die Tarife von oben. Dasselbe gilt für die OpenClaw-Seite, dahinter stecken exakt dieselben VPS-Stufen. Für das vorbereitete Image zahlst du also nichts extra, und genau das ist der Unterschied zum Selbstaufsetzen: Es spart Zeit, nicht Geld.
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Wo dieser Anbieter keine Zahl nennt
Für den Cloud Server steht auf der Produktseite kein Listenpreis, dort wird minutengenau abgerechnet und nach tatsächlicher Nutzung bezahlt. Das kann günstiger sein als ein fester Tarif, wenn eine Maschine nur zeitweise läuft, und teurer, wenn sie durchläuft. Ohne veröffentlichte Preise lässt sich das nicht ausrechnen, deshalb steht hier keine Zahl, sondern der Hinweis: Lass dir vor der Buchung im Konfigurator den Monatswert für deine tatsächliche Laufzeit anzeigen.
n8n selbst hosten statt Abo zahlen Anzeige
n8n verbindet Werkzeuge miteinander: Formulareingang zu Rechnung, Bestellung zu Tabelle, Kalender zu Erinnerung. Als gehosteter Dienst kostet so etwas monatlich, selbst gehostet zahlst du nur den Server. Bei STRATO gibt es dafür ein Ubuntu-24.04-Image mit vorinstalliertem Docker und n8n, die Firewall ist für Port 5678 geöffnet.
Der Anbieter empfiehlt für bis zu zehn aktive Workflows den Tarif mit 4 GB RAM und für komplexe Abläufe oder KI-Anbindung den mit 8 GB; der Platzbedarf liegt bei etwa 20 GB. Ein Punkt gehört dazu, bevor du startest: Laut Anbieter ist beim Dedicated Server ein Let's-Encrypt-Zertifikat vorinstalliert, beim VPS-Image nicht. Der Zugriff läuft dort zunächst über HTTP, die Verschlüsselung richtest du selbst ein. Für ein Werkzeug, in dem Zugangsdaten zu deinen anderen Diensten liegen, ist das der erste Schritt nach der Installation. Welche Wege es dafür gibt, was ein Zertifikat kostet und wann das kostenlose genügt, steht im Ratgeber zum SSL-Zertifikat.
KI-Agent auf dem eigenen Server Anzeige
Wer einen KI-Assistenten dauerhaft laufen lässt, gibt ihm meistens Zugriff auf Mails, Dateien und Kalender. Auf einem eigenen Server bleiben diese Daten dort, wo du sie kontrollierst, und das Rechenzentrum steht in Deutschland. STRATO bewirbt dafür die gleichen VPS-Tarife unter dem Namen OpenClaw-Hosting.
Ehrlich dazugehört: Das Modell selbst rechnet meistens weiterhin bei einem KI-Anbieter, wenn du keine lokalen Modelle betreibst. Selbst hosten heißt also, dass der Assistent und seine Verbindungen dir gehören, nicht zwangsläufig die Sprachverarbeitung. Wer Daten von Kundinnen und Kunden verarbeitet, prüft vorher, welcher Dienst welche Daten sieht, und hält das im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten fest.
Was ein Server an Arbeit bedeutet
Beim Webhosting hält der Anbieter das System aktuell. Auf deinem Server macht das niemand. Diese Aufgaben kommen dazu, und sie sind der eigentliche Preis:
- Updates. Betriebssystem und installierte Dienste brauchen regelmäßig Sicherheitsaktualisierungen.
- Backups. Ein Snapshot beim Anbieter ersetzt keine Sicherung, die du selbst zurückspielen kannst.
- Zugang absichern. SSH mit Schlüssel statt Passwort, Firewall auf die benötigten Ports beschränken, Fail2ban oder Vergleichbares gegen automatisierte Angriffe.
- Überwachung. Läuft der Dienst noch, ist die Platte voll, wächst das Log ungebremst?
- Verantwortung. Verarbeitest du dort personenbezogene Daten, brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter und trägst selbst die Verantwortung für die Absicherung.
Wer diese Punkte nicht regelmäßig abarbeiten will, ist mit Webhosting besser bedient. Ein Server ohne Pflege wird über kurz oder lang zum Problem, und zwar nicht nur für dich.
Passend dazu
- Hosting-Vergleich: sieben Webhoster mit TSW-Note, für alles, was keinen Server braucht.
- WordPress-Hosting für Selbstständige: Updates übernimmt der Anbieter.
- Onlineshop erstellen: gehosteter Shop gegen WooCommerce, mit Pflichtenliste.
- Geschäftliche E-Mail-Adresse: eigene Adresse ohne eigenen Mailserver.
- SSL-Zertifikat für die eigene Website: beim eigenen Server bringst du es selbst mit, was es kostet und wie es eingerichtet wird.
- Cloud-Speicher für Selbstständige: die Sicherung, die auf dem eigenen Server sonst niemand macht.
- KI-Assistenten für Selbstständige: fertige Dienste statt Eigenbetrieb, mit Preisen und Pflichten.
Häufige Fragen
Wie lange binde ich mich, wenn ich einen Server miete?
Das ist der größte Unterschied zwischen den Anbietern. Bei world4you beträgt die Mindestvertragslaufzeit für vServer zwei Monate, abgerechnet wird zweimonatlich im Voraus; alle anderen Produkte desselben Anbieters laufen zwölf Monate. Dazu kommt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Für ein Projekt, das man erst ausprobieren will, ist das die kurze Leine: Der Einstieg kostet regulär 13,88 Euro im Monat und in den ersten zwei Monaten 8,93 Euro. Stand 11.08.2026.
Was kostet Windows gegenüber Linux auf dem Server?
Bei world4you lässt sich das genau beziffern, wenn man gleiche Leistung vergleicht: Ein Windows-vServer S mit 4 vCPU, 8 GB RAM und 200 GB SSD kostet 43,63 Euro im Monat, der leistungsgleiche Linux-vServer M mit 4 vCPU, 8 GB RAM und sogar 240 GB SSD kostet 26,78 Euro. Der Aufpreis für das Betriebssystem beträgt damit 16,85 Euro im Monat oder 202,20 Euro im Jahr. Beim Windows-Server ist die Verwaltungsoberfläche Plesk Web Admin enthalten. Wer eine Windows-Anwendung betreiben muss, zahlt den Aufpreis; wer frei wählen kann, nimmt Linux.
Was kostet ein VPS im Monat?
Bei STRATO kostet der kleinste Linux-VPS 8 Euro im Monat und bietet 4 vCores, 4 GB RAM und 120 GB NVMe-Speicher. Die größeren Tarife liegen bei 16, 34 und 52 Euro. Bei monatlicher Laufzeit kommt einmalig eine Einrichtungsgebühr von 9 Euro dazu, im Jahresvertrag entfällt sie und die ersten drei Monate kosten weniger, beim kleinsten Tarif 3 Euro. Danach gilt wieder der reguläre Preis. Stand 10.08.2026.
Was kostet ein VPS bei IONOS?
Der kleinste VPS+ mit 4 vCores, 4 GB RAM und 120 GB NVMe kostet regulär 9 Euro im Monat, dazu einmalig 10 Euro Einrichtung; die Aktion senkt den Preis für drei Monate auf 3 Euro. Im ersten Jahr sind das zusammen 100 Euro, ab dem zweiten Jahr 108 Euro. Die größeren Stufen kosten 18, 38 und 58 Euro im Monat. Interessant ist der direkte Vergleich, weil die Ausstattung Zeile für Zeile derselben Staffel bei STRATO entspricht: Dort kosten dieselben Konfigurationen 8, 16, 34 und 52 Euro. IONOS liegt also auf jeder Stufe 1 bis 6 Euro im Monat darüber. Stand 13.08.2026.
Was kostet ein Dedicated Server bei IONOS und was kommt dazu?
Ein AMD-Server beginnt bei 79 Euro im Monat, ein Intel-Server bei 99 Euro. Wichtig ist die Einrichtungsgebühr: Sie entspricht genau einer Monatsmiete, also 79 beziehungsweise 99 Euro und bei den großen Konfigurationen bis zu 399 Euro. Im ersten Jahr zahlst du damit dreizehn Monatsmieten statt zwölf. Die Zwölf-Monats-Aktion senkt den Monatspreis um 17 Prozent. Für den Cloud Server nennt der Anbieter keinen Listenpreis, dort wird minutengenau nach Nutzung abgerechnet.
Warum kostet ein Windows-Server so viel mehr?
Weil die Windows-Server-Lizenz mitbezahlt wird. Bei identischer Ausstattung kostet der kleinste VPS mit Linux 8 Euro und mit Windows 29 Euro im Monat, das sind 252 Euro Unterschied im Jahr. Bei den Dedicated Servern beginnt Linux bei 34 Euro und Windows bei 122 Euro. Windows lohnt sich nur, wenn deine Anwendung es voraussetzt, etwa bei .NET-Software oder einem Remote-Desktop-Arbeitsplatz.
Brauche ich als Selbstständiger einen eigenen Server?
Meistens nicht. Für Website, Blog, Shop und E-Mail reicht Webhosting, und dort übernimmt der Anbieter die Updates. Ein eigener Server lohnt sich, wenn du Software mit Root-Rechten betreiben willst, Abläufe mit einem Werkzeug wie n8n automatisierst, einen KI-Agenten selbst hosten möchtest oder dauerhaft Rechenleistung brauchst. Mit dem Server wirst du allerdings Administrator: Updates, Backups, Firewall und Überwachung liegen dann bei dir.
Sind n8n-Server, Cloud-Server und OpenClaw-Hosting eigene Produkte?
Nein. Es sind dieselben Linux-VPS-Tarife zu denselben Preisen, nur mit eigenen Landingpages. Der Unterschied liegt im vorbereiteten Betriebssystem-Abbild: Für n8n gibt es ein Ubuntu-24.04-Image mit vorinstalliertem Docker und n8n, bei dem die Firewall für Port 5678 geöffnet ist. Du kannst denselben Server also über jeden dieser Wege buchen, ohne mehr oder weniger zu zahlen.
Was muss ich bei n8n auf dem VPS beachten?
Laut Anbieter ist beim Dedicated Server ein Let's-Encrypt-Zertifikat vorinstalliert, beim VPS-Image dagegen nicht: Der Zugriff läuft dort zunächst über HTTP. Da in n8n Zugangsdaten zu deinen anderen Diensten liegen, ist die Verschlüsselung der erste Schritt nach der Installation. Zur Größe empfiehlt der Anbieter 4 GB RAM für bis zu zehn aktive Workflows und 8 GB für komplexe Abläufe oder KI-Anbindung, bei etwa 20 GB Speicherbedarf.
Stand 10.08.2026. Preise und Ausstattung stammen von strato.de, abgerufen am 10.08.2026, inklusive Mehrwertsteuer; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters zum Zeitpunkt deiner Bestellung. Angaben zu ECC-RAM, zum n8n-Image und zu den empfohlenen Tarifgrößen sind Angaben von STRATO, die wir wiedergeben und nicht selbst gemessen haben. Dieser Überblick ist eine redaktionelle Orientierung und keine Rechtsberatung; für den Betrieb eines Servers mit personenbezogenen Daten gelten die Pflichten der DSGVO, die du selbst erfüllen musst.
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