Krankenversicherung für Selbstständige
Enthält Anzeigen. Mehr zur Transparenz
Selbstständige sind krankenversicherungspflichtig, haben aber die freie Wahl zwischen gesetzlich (GKV) und privat (PKV). Die Entscheidung hängt von Einkommen, Alter, Gesundheit und Familie ab und ist langfristig, weil die Rückkehr aus der PKV in die GKV nur unter engen Voraussetzungen geht. Zwei Regeln kosten im Alltag am meisten Geld, und beide stehen nicht im Beitragsbescheid: Ohne ausdrückliche Wahlerklärung gibt es kein Krankengeld (§ 44 Abs. 2 Nr. 2 SGB V), und ohne Einkommensnachweis stuft die Kasse auf den Höchstbeitrag ein (§ 240 Abs. 1 SGB V). Beides erklärt diese Seite, danach kommt der Tarifvergleich.
Direkt zum Tarifvergleich → Krankentagegeld ab dem 8. Tag → Vergleichsrechner & Anzeige
Das Wichtigste in fünf Sätzen
- Krankengeld gibt es für Selbstständige nur auf ausdrückliche Erklärung. § 44 Abs. 2 Nr. 2 SGB V schließt hauptberuflich Selbstständige aus, es sei denn, du gibst gegenüber der Kasse eine Wahlerklärung ab.
- Ohne Einkommensnachweis zahlst du den Höchstbeitrag. Nach § 240 Abs. 1 SGB V setzt die Kasse dann die Beitragsbemessungsgrenze an, so lange, bis du die Nachweise vorlegst.
- Diesen Fehler kannst du zwölf Monate lang heilen. Wer innerhalb dieser Frist eine Neufestsetzung beantragt, bekommt die Beiträge für die betroffenen Zeiträume neu berechnet.
- Die Wahl zwischen GKV und PKV ist praktisch eine Einbahnstraße, weil die Rückkehr an enge Voraussetzungen gebunden ist. Entscheide sie deshalb nicht nach dem Startbeitrag.
- Konkrete Beitragssätze und Bemessungsgrenzen stehen hier bewusst nicht, weil sie sich jährlich ändern. Sie stehen in der Rechengrößen-Verordnung und im Beitragsbescheid deiner Kasse.
Krankengeld: die Erklärung, die niemand von selbst abgibt
Das ist die teuerste Lücke im Alltag von Selbstständigen. Das Gesetz sagt es unmissverständlich: Keinen Anspruch auf Krankengeld haben „hauptberuflich selbständig Erwerbstätige, es sei denn, das Mitglied erklärt gegenüber der Krankenkasse, dass die Mitgliedschaft den Anspruch auf Krankengeld umfassen soll" (§ 44 Abs. 2 Nr. 2 SGB V). Ohne diese Wahlerklärung bist du ab dem ersten Krankheitstag ohne Ersatzeinkommen, und zwar unbegrenzt lange.
Was du konkret prüfen solltest
Sieh in deinem Mitgliedsbescheid nach, ob dort ein Krankengeldanspruch ausgewiesen ist. Wenn nicht, gibt es zwei Wege: die Wahlerklärung gegenüber der gesetzlichen Kasse, die den Beitragssatz erhöht, oder eine private Krankentagegeldversicherung, bei der du den Beginntag selbst wählst. Beides zusammen ist möglich, aber selten sinnvoll. Wichtig ist die Frage davor: Wie viele Wochen kannst du ausfallen, bevor es finanziell eng wird? Diese Zahl bestimmt, ab welchem Tag die Leistung einsetzen muss, und erst danach lohnt der Blick auf den Beitrag.
Die sechs Wochen, die auch mit Wahlerklärung offen bleiben
Die Wahlerklärung ist nur die halbe Antwort, und die zweite Hälfte steht ein paar Paragrafen weiter. Wer sie abgegeben hat, bekommt Krankengeld nicht ab dem ersten Tag: Für Versicherte, die eine Wahlerklärung nach § 44 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 abgegeben haben, entsteht der Anspruch „von der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit an" (§ 46 Satz 4 SGB V). Das sind 42 Tage ohne Ersatzeinkommen, obwohl der höhere Beitragssatz längst läuft.
Dagegen gibt es zwei Wege, und sie schließen einander nicht aus. Der erste steht ebenfalls im Gesetz: Die Kassen müssen Wahltarife anbieten, die den Krankengeldanspruch früher entstehen lassen, gegen eine Prämie (§ 53 Abs. 6 SGB V). Frag deine Kasse gezielt nach diesem Tarif, von selbst steht er selten im Anschreiben. Der zweite Weg ist eine private Krankentagegeldversicherung, bei der du den Starttag und die Höhe selbst festlegst.
Ein Anbieter mit Zahlen: ARAG Krankentagegeld Anzeige
Beim ARAG Krankentagegeld beginnt die Leistung für Selbstständige nach Anbieterangaben ab dem 8. Krankheitstag, gezahlt wird auch an Sonn- und Feiertagen und zeitlich unbegrenzt für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit. Den Tagessatz legst du fest. Der Anbieter veröffentlicht dazu eine Empfehlungstabelle:
| Nettoeinkommen | monatliche Lücke | empfohlener Tagessatz | Beitragsbeispiel je Monat |
|---|---|---|---|
| bis 2.000 € | 425 € | 14 € | 6,36 € |
| bis 2.500 € | 532 € | 18 € | 8,17 € |
| bis 3.000 € | 633 € | 21 € | 9,53 € |
| bis 3.500 € | 738 € | 25 € | 11,35 € |
Lies die Fußnoten mit. Der Anbieter rechnet die Lücke unter der Annahme, dass 90 Prozent des Netto- geringer sind als 70 Prozent des Bruttoeinkommens, und die Beitragsspalte ist ein Preisbeispiel für Tarif 37 und eine 35-jährige Person. Dein Beitrag hängt von Eintrittsalter, Gesundheitsprüfung und gewähltem Tagessatz ab; die Tabelle zeigt die Größenordnung, nicht deinen Preis.
Wer das nicht abschließen kann, und wo der Schutz endet
Der Anbieter nennt die Grenzen selbst: Beamte können kein Krankentagegeld abschließen, weil der Dienstherr weiterzahlt, und wer kein Erwerbseinkommen hat, ebenfalls nicht, weil im Krankheitsfall nichts wegfällt. Der Versicherungsschutz gilt in Deutschland; bei vorübergehenden Aufenthalten im europäischen Ausland wird nach Karenzzeit nur für eine vollstationäre Krankenhausbehandlung gezahlt. Wer viel im Ausland arbeitet, prüft diesen Punkt vor dem Abschluss.
Die Reihenfolge beim Rechnen ist einfach: Erst festlegen, ab welchem Tag du das Geld brauchst, dann die Höhe aus deinen laufenden Fixkosten ableiten, und erst danach auf den Beitrag sehen. Was monatlich wirklich hereinkommen muss, rechnet der Netto-Rechner für Selbstständige durch, und wie lange deine Reserve einen Ausfall trägt, zeigt der Liquiditäts-Stresstest.
Der Beitrag ohne Nachweis: warum die Kasse den Höchstsatz ansetzt
Bei freiwillig gesetzlich Versicherten bemisst sich der Beitrag nach der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Der Satz, der im Zweifel richtig teuer wird, steht direkt daneben: Solange Mitglieder die verlangten Nachweise über ihre Einnahmen nicht vorlegen, gilt als beitragspflichtige Einnahme „der dreißigste Teil der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze" (§ 240 Abs. 1 SGB V). Im Klartext: Wer den Einkommensnachweis liegen lässt, wird so eingestuft, als hätte er das Höchsteinkommen.
Der zweite Teil derselben Vorschrift ist die gute Nachricht und wird oft übersehen: Stellst du innerhalb von zwölf Monaten nach der Festsetzung einen Antrag auf Neufestsetzung, werden die Beiträge für die betroffenen Zeiträume neu berechnet. Wer also einen Bescheid mit einem auffällig hohen Beitrag bekommt, sollte nicht zahlen und schweigen, sondern die Unterlagen nachreichen und die Neufestsetzung beantragen. Nach Ablauf der Frist bleibt es bei der Einstufung.
GKV oder PKV, der direkte Vergleich
| Kriterium | Gesetzlich (freiwillig) | Privat (PKV) |
|---|---|---|
| Beitragsbasis | einkommensabhängig bis zur Bemessungsgrenze | abhängig von Alter, Gesundheit & Leistung |
| Familie | kostenlose Familienversicherung möglich | jede Person zahlt eigenen Beitrag |
| Leistungen | gesetzlich einheitlich definiert | frei wählbar, oft umfangreicher |
| Beitrag im Alter | bleibt einkommensabhängig | Alterungsrückstellungen dämpfen den Anstieg |
| Rückkehr | - | nur unter engen Voraussetzungen zurück in die GKV |
Vereinfachte Gegenüberstellung, die passende Wahl ist individuell. Stand 13.08.2026, ohne Gewähr.
Worauf du bei der Entscheidung achten solltest
- Familienplanung: Mit mitzuversichernden Kindern/Partner ohne eigenes Einkommen ist die GKV-Familienversicherung oft ein starkes Argument.
- Gesundheitszustand: Die PKV prüft die Gesundheit; Vorerkrankungen können Zuschläge oder Ausschlüsse bedeuten.
- Langfristigkeit: Der PKV-Beitrag steigt mit dem Alter, achte auf Beitragsstabilität und Alterungsrückstellungen, nicht nur auf den Einstiegsbeitrag.
- Leistungswunsch: Chefarzt, Einbettzimmer oder bessere Zahnleistungen lassen sich in der PKV gezielt absichern.
- Einkommen: Schwankt dein Gewinn stark, ist die einkommensabhängige GKV planbarer; bei stabil hohem Einkommen kann die PKV günstiger sein.
Der dritte Weg: in der Kasse bleiben und die Tür offenhalten Anzeige
Zwischen „gesetzlich bleiben“ und „privat wechseln“ liegt eine dritte Möglichkeit, die in der Diskussion oft fehlt: gesetzlich versichert bleiben und einzelne Leistungen über eine ambulante Zusatzversicherung aufstocken. Das kostet einen Bruchteil einer Vollversicherung und lässt die Familienversicherung für Kinder und Partner unberührt.
Der Baustein, der die Einbahnstraße entschärft
Weiter oben steht, dass die Entscheidung praktisch eine Einbahnstraße ist und dass die PKV die Gesundheit prüft. Genau daran setzt eine Klausel an, die die ARAG in ihren Tarifen Komfort und Premium nennt: eine Option auf die Kranken-Vollversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung, laut Anbieter bis zu zehn Jahre nach Versicherungsbeginn und ohne Wartezeit, im Komfort-Tarif bis zum 40. Lebensjahr. Wer heute noch nicht weiß, ob sich die Selbstständigkeit trägt, kauft sich damit Zeit: Die Tür zur PKV bleibt offen, auch wenn zwischenzeitlich eine Diagnose dazukommt. Ob die Option zu deinem Fall passt und welche Fristen genau gelten, gehört vor dem Abschluss verbindlich geklärt.
Die Leistungen selbst sind Alltagsposten, keine Katastrophenabsicherung: Sehhilfen (80 Prozent der Restkosten bis 155 € im Jahr in Basis, 100 Prozent bis 175 € alle 24 Monate in Komfort, bis 330 € alle 36 Monate in Premium), Heilmittel wie Krankengymnastik und Massage in allen Tarifen, Hilfsmittel erst ab Komfort, Heilpraktiker mit 50 Prozent bis 260 € im Jahr in Basis und bis zu 90 Prozent in Premium, dazu weltweiter Auslandsreise-Krankenschutz für sechs bis acht Wochen. Der Einstieg liegt bei 5,11 € im Monat.
Rechne nüchtern: Eine Brille alle drei Jahre und gelegentliche Physiotherapie holen einen Jahresbeitrag von rund 61 € schnell wieder herein, mehr aber auch nicht. Der Wert dieses Bausteins liegt für Selbstständige weniger in der Brille als in der Option und im Auslandsschutz. Was im Krankheitsfall an Einkommen fehlt, deckt er dagegen nicht, dafür ist das Krankentagegeld zuständig. Anbieterangaben, abgerufen am 14.08.2026.
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Der Rechner ist ein Werbemittel unseres Partners (Anzeige) und lädt aus Datenschutzgründen erst nach deinem Klick.
Häufige Fragen
Bekomme ich als Selbstständiger Krankengeld?
Nur wenn du es ausdrücklich wählst. Paragraf 44 Absatz 2 Nummer 2 SGB V nimmt hauptberuflich selbstständig Erwerbstätige vom Krankengeld aus, es sei denn, das Mitglied erklärt gegenüber der Krankenkasse, dass die Mitgliedschaft den Anspruch auf Krankengeld umfassen soll. Ohne diese Wahlerklärung stehst du im Krankheitsfall ohne Ersatzeinkommen da. Alternativ oder ergänzend gibt es die private Krankentagegeldversicherung, bei der du den Tag festlegst, ab dem gezahlt wird.
Warum ist mein Kassenbeitrag so hoch?
Häufigster Grund bei freiwillig Versicherten: Die Kasse hat keine Einkommensnachweise. Nach Paragraf 240 Absatz 1 SGB V gilt dann als beitragspflichtige Einnahme der dreißigste Teil der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze, du wirst also wie ein Höchstverdiener eingestuft. Reiche die Unterlagen nach und beantrage die Neufestsetzung. Wichtig ist die Frist: Wer den Antrag innerhalb von zwölf Monaten nach der Festsetzung stellt, bekommt die Beiträge für die betroffenen Zeiträume neu berechnet.
GKV oder PKV, was ist für Selbstständige besser?
Das hängt von Familie, Gesundheit und Zeithorizont ab, nicht vom Startbeitrag. Für die gesetzliche Kasse spricht die beitragsfreie Familienversicherung für Kinder und Partner ohne eigenes Einkommen; für die private die frei wählbaren Leistungen. Entscheidend ist, dass die Wahl praktisch eine Einbahnstraße ist, weil die Rückkehr in die gesetzliche Versicherung an enge Voraussetzungen gebunden ist. Rechne deshalb nicht mit dem heutigen Beitrag, sondern mit deiner Lage in zehn und zwanzig Jahren.
Welche Beitragssätze und Grenzen gelten aktuell?
Diese Zahlen nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich jährlich ändern und nicht im Gesetzestext stehen, sondern in der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung. Verbindlich ist immer der Bescheid deiner Krankenkasse. Was dauerhaft gilt, sind die Regeln oben: die Wahlerklärung fürs Krankengeld und die Einstufung nach Höchstbetrag ohne Nachweis.
Kann ich die Beiträge steuerlich absetzen?
Beiträge zur Basisabsicherung in Kranken- und Pflegeversicherung sind als Sonderausgaben abziehbar; für Leistungen, die über die Basisabsicherung hinausgehen, gelten Einschränkungen. Wie sich das in deinem Fall auswirkt, hängt von den übrigen Vorsorgeaufwendungen ab und gehört in die Steuererklärung, nicht in eine Faustformel. Das ist keine Steuerberatung.
Ab wann zahlt die Kasse Krankengeld, wenn ich die Wahlerklärung abgegeben habe?
Erst ab der siebten Woche. § 46 Satz 4 SGB V sagt für Versicherte mit einer Wahlerklärung nach § 44 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 ausdrücklich, dass der Anspruch von der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit an entsteht. Die ersten 42 Tage bleiben also offen, obwohl der höhere Beitragssatz von Anfang an läuft. Wer diese Zeit nicht aus der Reserve überbrücken kann, braucht entweder einen Wahltarif nach § 53 Absatz 6 SGB V, den die Kassen anbieten müssen, oder ein privates Krankentagegeld.
Was kostet eine Krankentagegeldversicherung?
Der Beitrag hängt vom gewählten Tagessatz, vom Eintrittsalter und von der Gesundheitsprüfung ab. Ein Anbieter mit veröffentlichten Beispielzahlen ist die ARAG: Sie empfiehlt bei einem Nettoeinkommen bis 2.000 Euro einen Tagessatz von 14 Euro und nennt dafür 6,36 Euro im Monat, bei bis zu 3.500 Euro Netto einen Tagessatz von 25 Euro und 11,35 Euro im Monat. Die Beitragsspalte ist laut Anbieter ein Preisbeispiel für Tarif 37 und eine 35-jährige Person, also eine Größenordnung und kein Angebot. Die Leistung beginnt dort für Selbstständige ab dem 8. Krankheitstag. Stand 14.08.2026.
Wer kann kein Krankentagegeld abschließen?
Beamte nicht, weil der Dienstherr im Krankheitsfall weiterzahlt, und Personen ohne Erwerbseinkommen ebenfalls nicht, weil bei ihnen kein Einkommen ausfällt. Das gilt anbieterübergreifend und folgt aus dem Zweck der Versicherung: Sie ersetzt weggefallenes Arbeitseinkommen, nicht mehr. Für die Zeit nach einer dauerhaften Erkrankung ist ohnehin nicht das Krankentagegeld zuständig, sondern eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Gilt das Krankentagegeld auch im Ausland?
Nur eingeschränkt. Beim hier genannten Anbieter gilt der Schutz in Deutschland; bei vorübergehenden Aufenthalten im europäischen Ausland wird nach Ablauf der Karenzzeit nur für die Dauer einer vollstationären Krankenhausbehandlung gezahlt. Wer regelmäßig im Ausland arbeitet, sollte diesen Punkt vor dem Abschluss klären, denn eine ambulante Arbeitsunfähigkeit im Ausland ist damit nicht abgedeckt.
Kann ich in der gesetzlichen Kasse bleiben und trotzdem privat aufstocken?
Ja, das ist der praktische Mittelweg: Du bleibst gesetzlich versichert, behältst die beitragsfreie Familienversicherung und kaufst einzelne Leistungen über Zusatzversicherungen dazu, etwa ambulant für Sehhilfen, Heilmittel und Heilpraktiker, stationär für Ein- oder Zweibettzimmer. Der Einstieg liegt bei einigen Euro im Monat statt bei einem vollen PKV-Beitrag. Ein Punkt ist für Selbstständige besonders interessant: Manche Tarife enthalten eine Option auf die spätere Kranken-Vollversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung, bei der ARAG in Komfort und Premium bis zu zehn Jahre nach Versicherungsbeginn. Damit bleibt die Tür zur PKV offen, auch wenn zwischenzeitlich eine Diagnose dazukommt. Stand 14.08.2026.
Passend dazu
- Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige, Einkommen absichern, wenn die Gesundheit nicht mitspielt.
- Altersvorsorge für Selbstständige, Rürup, private Rente & Co.
- Firmenversicherung für Selbstständige, den Betrieb absichern.
Stand 13.08.2026. Die auf dieser Seite genannten Regeln stammen aus dem Gesetzestext und wurden am 13.08.2026 bei gesetze-im-internet.de nachgelesen (§ 44 Abs. 2 Nr. 2 SGB V zum Krankengeld, § 240 Abs. 1 SGB V zur Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder); § 46 Satz 4 und § 53 Abs. 6 SGB V zum Beginn des Krankengeldanspruchs am 14.08.2026 ebendort. Die Zahlen zum Krankentagegeld sind Anbieterangaben von arag.de, abgerufen am 14.08.2026, und ausdrücklich ein Preisbeispiel (Tarif 37, 35-Jährige), kein Angebot. Beitragssätze, Bemessungsgrenzen und Mindestbemessungsgrundlagen nennen wir bewusst nicht: Sie stehen nicht im Gesetz, sondern in der jährlich neu gefassten Rechengrößen-Verordnung; verbindlich ist der Bescheid deiner Krankenkasse. Dieser Überblick ist eine redaktionelle Orientierung und keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung; die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Versicherung ist langfristig und sollte im Zweifel unabhängig geprüft werden.
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